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Salzburger Vorsorge-Richtwerte

 

 Diskussion zum Problem der "Salzburger Werte" 

Diese Diskussion bezieht sich auf die so genannte 'Kasseler Petition", in der die Einführung der "Salzburger Werte" gefordert wird.
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Stellungnahme von Wulf-Dietrich Rose


Aufgrund meiner mehrjährigen praktischen Erfahrung mit der in Österreich verbreiteten politischen Forderung, den "Salzburger Vorsorge-Richtwert" bundesweit gesetzlich zu verankern, kann ich nur dringend davor warnen, diese Forderung ohne eine präzise Definition zu übernehmen.

Warum? Wenn die Forderung so wie bisher formuliert wird: (Zitat)

"1. Sofortige Herabsetzung der Vorsorge- und Sicherheitsgrenzwerte für den Frequenzbereich des GSM- und des UMTS-Mobilfunks (900 bis 2000 MHz) zumindest auf 0,6 V/m für die elektrische Feldstärke und 0,001 W/m2 für die Leistungsflussdichte (= „Salzburger Werte“)."

dann setzt sich zwangsläufig (und das ist ständige Praxis in Österreich) bei den Bürgern, Bürgerinitiativen, Behörden und Mobilfunk-Unternehmen fest, dass damit die Einhaltung eines Höchstwertes von 1 mW/m2 also 1000 µW/m2 gefordert wird. 

Wenn eine Bürgerinitiative für die Einhaltung dieses Höchstwertes kämpft und nach zähen Verhandlungen mit Behörden, Gemeinderat und Mobilfunk- Unternehmen auch die Zusage dafür erreicht, ist man nicht selten überrascht, wenn dann eine beanstandete Mobilfunk-Sendeanlage am Kindergarten nicht abgebaut wird, sondern zwei weitere Antennen in unmittelbarer Nähe neu installiert werden.

Das passiert und kann immer wieder passieren, weil der nicht präzis definierte und deshalb falsch verstandene und falsch angewendete "Salzburger Vorsorge-Richtwert" von 1000 µW/m2 sehr häufig gar nicht erreicht wird!

In den von mir bisher in Deutschland, Österreich und der Schweiz untersuchten ca. 1500 Fällen, in denen Menschen den Verdacht äußerten, durch eine neue Mobilfunk-Sendeanlage gesundheitlich geschädigt zu werden, lagen die Werte der Leistungsflussdichte zu 90 % erheblich unter 1000 µW/m2!!!

Wer die Einhaltung eines "Salzburger Vorsorge-Richtwertes" von 1000 µW/m2 fordert, stimmt damit in sehr vielen Fällen der Zulassung einer höheren Strahlenbelastung als bisher zu!

Die Erläuterung: (Zitat)

"Zu 1: Die deutschen Grenzwerte sind europaweit die höchsten. Handyempfang ist noch bei einem 187-milliardstel dieser Werte möglich! Auch die „Salzburger Werte“ sind politische Zumutungsgrenzen und keine Grenzen der Gesundheit. Gesundheitliche Beeinträchtigungen wurden weit unterhalb dieser Feldstärken beobachtet. 

Baubiologen und Umweltverbände fordern weit niedrigere Werte - bei denen die mobile Telefonie noch immer problemlos möglich wäre. Wir beschränken uns hier auf die in der „Salzburger Resolution “von anerkannten Experten aus aller Welt vereinbarten Werte als Zwischenschritt, um politische Bewegung in die Diskussion um Grenzwerte zu bringen."

ist meines Erachtens nicht ausreichend, um diese nicht erwünschte Auswirkung der Forderung nach Einhaltung eines nicht präzise definierten "Salzburger Vorsorge-Richtwertes" von 1000 µW/m2 zu verhindern. Das zeigen die Erfahrungen in Österreich ständig!

Der "Salzburger Vorsorge-Richtwert" von 1000 µW/m2 gilt für die berechnete oder kombiniert gemessen und berechnete worst-case Situation im Freien. Bei derzeit fünf Netzbetreibern verbleiben für die einzelne Anlage daher 200 µW/m2 bei voller Anlagenauslastung. Bei Hochrechnungen von Messergebnissen auf worst-case Situationen unter Berücksichtigung des örtlichen Maximums der Immission zeigt sich, dass der "Salzburger Vorsorge-Richtwert" in vielen Fällen bereits bei Messwerten um 100 µW/m2 überschritten wird.

Mit dieser Definition, die allerdings aber offensichtlich zu kompliziert zu sein scheint, um sich in den Köpfen der Betroffenen und bei den Bürgerinitiativen festzusetzen, könnte der "Salzburger Vorsorge-Richtwert" aus meiner Sicht als derzeitiger politischer Kompromiss unterstützt werden – als Höchstwert zum Schutz der Gesundheit vor Mobilfunkstrahlung sicherlich nicht!

Mit freundlichen Grüßen

Wulf-Dietrich Rose; 
Sachverstaendiger für Elektromagnetische Umweltvertraeglichkeit IGEF
Internationale Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung IGEF

Postanschrift: Seebach 137, 
A-6370 Kitzbuehel / Tirol

Telefon international 0043 5356 64354
Telefax 0043 5356 64354-4

Internet: http://www.elektrosmog.com

E-Mail: info@elektrosmog.com
17. 6. 2002


    Herr Claessens aus den Niederlanden

Hierzu möchte ich noch auf folgendes aufmerksam machen: "Die deutschen Grenzwerte sind europaweit die höchsten" stimmt nicht. 

Die Grenzwerte in die Niederlande sind noch (viel) höher.

( http://www.ohne-elektrosmog-wohnen.de/html/grenzwerte.php )

In meiner Sammlung von Messgeräte ist das beste (und treueste) Messgerät meine elektrosensible Ehefrau.

Bei Abschirmungsmassnahmen habe ich feststellen können, dass sie nur unter 
100 µW/m2
kein Ärger von HF Strahlung bekommt.

Diesen Wert kann man auch entnehmen aus den Standard der baubiologische Messtechnik SBM 2000.

Meine Frau ist natürlich nicht Tüv geprüft, aber verschiedene Studien in letzter Zeit deuten auch auf Krankheiten schon bei 200 - 400 µW/m2.

Mit freundlichen Grüssen

Charles Claessens

http://members.rott.chello.nl/cclaessens

 

>   Antwort Herr Priggen


Hallo Herr Rose,


ich nehme an, dass Sie das untenstehende auch an die Kasseler Bürgerinitiativen
geschrieben haben. Dies bestätigt mich in meiner Einstellung, dass ich mich auf keine Grenzwert-Diskussionen einlasse. Ich teile immer noch die Meinung von Herrn Hengstenberg (Fa. Endotronic), dass es Unsinn ist, dem HF-Digitmeter genaue Messwerte in mW/cm² oder sonstigen Einheiten zu entlocken.

Absolute Messwerte sind für die Gesundheit und das Wohlbefinden von betroffenen Menschen völlig unerheblich.

Wichtig in Bezug auf die HF- Situation ist:

1) Ist etwas da?

2) Dauernd oder nur zeitweilig 

(eventuell Langzeitbeobachtung)?

3) Was ist da 

(Identifizierung über Klangcharakteristik z. B. über HF-
Digitmeter)?

4) Ist es schwach, stark, sehr stark, extrem stark 

(Erfahrungswerte, vielleicht sollte man auf Dauer solche Werte festlegen und sie den genannten 4, vielleicht auch nur 2 Kategorien zuordnen, Bewertung möglicherweise auch in Abhängigkeit von der vorhandenen dominierenden Strahlenquelle, verwendeten Antenne, Frequenz, Modulationsart usw.

Vielleicht können wir mal solche Erfahrungswerte zusammentragen. Wir müssen ja nicht immer alles Herrn Maes überlassen.

Die Angabe der 100 µW/m² von Herrn Claessens ist da sicherlich
sehr hilfreich. Sie wurde aber sicherlich aus der Anzeige des
HF-Digitmeters in diese Einheit umgerechnet.)

5) Wie klingt das empfangene Signal? Je lauter und unangenehmer es ist, umso
mehr wirkt es auf unseren Organismus.

6) Gibt es an einem Schlafplatz 

(Arbeitsplatz, Daueraufenthaltsplatz)
Ausweich- Möglichkeiten, wo die Strahlung sehr viel weniger stark ist?

7) Aus welcher Richtung kommen die Signale? 

Das können verschiedene Richtungen sein, einschließlich den durch metallische Flächen reflektierten Signalen.


Dies zu wissen, ist wichtig für eine beabsichtigte Abschirmmaßnahme. Möglicherweise reicht ein Abschirm- Vorhang aus, um einen einzelnen Sender "abzuschatten"? Aber bekanntlich sollen ja immer mehr Sender hinzukommen, und die Anzahl der DECT-Telefone in der Nachbarschaft nimmt auch zu.


Auch nach erfolgter- Rundum- Abschirmung ist es interessant zu wissen, aus welcher Richtung noch stärkere Strahlen- Reste kommen, um diese Lücken eventuell noch zu schließen.

Zur Feststellung der Signalrichtung kann man im einfachsten Fall das HF- Digitmeter mit der 45 mm Mikrowellenantenne horizontal halten und um die senkrechte Achse drehen.

Das ist eine Peilung mit einer Dipol- Antenne. Man bekommt dann Positionen, wo die Signale besonders stark oder besonders schwach sind.


Leider hat ein Dipol 2 Vorzugsrichtungen und kann sowohl nach vorne oder nach rückwärts empfangen (oder senden). Das heißt, ein so angepeilter Sender kann sowohl vor Ihnen als auch hinter Ihnen liegen. Oft kann man diesen dann auch schon sehen (z. B. Mobilfunkantennen) oder man kann vielleicht eine Richtung ausschließen (freies Feld ohne Antennen).

Wenn dies nicht geht, ist die Verwendung einer Richtantenne interessant. Endotronik bietet dazu eine solche für den Mikrowellenbereich an. Es ist eine einfache und preiswerte Lösung, die nicht immer zufrieden stellt.

Ich habe jetzt eine neue Richtantenne (LogPer2600) ins Lieferprogramm übernommen, die noch bessere Richtwirkungs- Eigenschaften hat. Erste Tests zeigen, dass der Umgang mit dieser Antenne auch geübt sein muss. Bei mittleren und kleinen Signalstärken kann man die Richtung sehr gut ausmachen. Auch spielt die Polarisierung der Antenne (ob Sie sie horizontal oder vertikal halten) eine große Rolle.

Bei starken Signalen und mehreren Signalquellen ist es oft ratsam, die Polarisierung zu ändern, damit das empfangene Signal abgeschwächt wird und somit besser angepeilt werden kann.

Der Frequenzbereich liegt bei 900 bis 2600 MHz.

Weitere Informationen auf Anfrage.


Mit einem freundlichen Gruß aus dem Münsterland
Dipl.- Ing. Wolfgang Priggen

http://www.baubiologie.de.vu

 

>   Begründung Herr Christian Breindl
28. 6. 2002

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

vor zwei Wochen ging Ihnen die „Kasseler Petition" zu. Sie hat seitdem Lob und Unterstützung erhalten; bald sind die ersten 1000 Unterschriften beisammen.

Vielen von Ihnen haben an ihrer Verbreitung mitgewirkt; dafür danken wir Ihnen. Sie hat allerdings auch Kritik und sogar Zurückweisung erfahren: Die in der 1. Forderung genannten „Salzburger Werte" seien viel zu hoch.

Das sehen wir genauso. Wir haben diesen Punkt so diskutiert: Grundsätzlich sehen wir bei der jetzigen HF-Technologie keinen Grundwert als gesundheitlich unbedenklich an. Eine verantwortliche Vorsorge müsste die Werte so niedrig ansetzen, dass damit der jetzige GSM-Standard keinen flächendeckenden Empfang mehr bieten könnte und eine andere Technologie geboten wäre.

Dieses Fernziel haben wir in dem vorausgehenden Einleitungssatz benannt: „Unsere erste, grundlegende Forderung ist die nach raschestmöglicher Umstellung des Mobilfunks auf eine andere, für Gesundheit und Umwelt verträglichere Technologie." Politisch durchsetzbar ist dies darin stimmen wir wohl alle überein in näherer Zukunft nicht. Also muss man sich bei der Formulierung einer Petition, die im politischen Raum als seriös wahrgenommen werden will, auf umsetzbare Zwischenschritte und mittelfristige Ziele einlassen.

Den Bezug auf die „Salzburger Werte" haben wir als ein solches taktisches Provisorium verstanden. So ist es im Text auch benannt. Es geht dort nach dem zitierten Einleitungssatz so weiter: „Bis dahin fordern wir im Einzelnen: 1. Sofortige Herabsetzung der Vorsorge- und Sicherheitsgrenzwerte für den Frequenzbereich des GSM- und des UMTS-Mobilfunks ... zumindest auf 0,6 V/m für die elektrische Feldstärke und 0,001 W/m2 für die Leistungsflussdichte (= „Salzburger Werte")." Und in den Erläuterungen auf S. 5 wird dazu ausgeführt: „Auch die ‚Salzburger Werte' sind politische Zumutungsgrenzen und keine Grenzen der Gesundheit.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen wurden weit unterhalb dieser Feldstärken beobachtet. Baubiologen und Umweltverbände fordern weit niedrigere Werte - bei denen die mobile Telefonie noch immer problemlos möglich wäre. Wir beschränken uns hier auf die in der ‚Salzburger Resolution' von anerkannten Experten aus aller Welt vereinbarten Werte als Zwischenschritt, um politische Bewegung in die Diskussion um Grenzwerte zu bringen."

Es hat uns geschmerzt, in einigen der kritischen Rückmeldungen zu lesen, dass sich die Kasseler Petition „auf die Salzburger Werte stützt" oder sie gar „empfiehlt". Wer den Text aufmerksam liest, kann u.E. zu diesem Ergebnis nicht kommen.

Inhaltlich stimmen wir überein: Die Salzburger Werte sind völlig unzureichend als gesundheitlicher Vorsorge-Wert. Es geht also um einen Dissens über die politische Vorgehensweise. Wir haben nach bestem Dafürhalten diesen Minimal-Schritt an den Anfang gestellt, um überhaupt politisch Gehör zu finden und Bewegung in die Debatte zu bringen; auch um grundsätzlich aufgeschlossene Politiker zu unterstützen und ihnen die Chance zu geben, sich für diese Petition als seriöse Diskussionsgrundlage einzusetzen. Dahinter steht auch unsere Überzeugung, dass die Diskussion um niedrige Grenzwerte insgesamt nicht an den Kern der Dinge rührt und daher nicht die wichtigste „Kampflinie" sein sollte.

Wir erkennen an, dass man mit ebenso guten Gründen zu dem Ergebnis kommen kann, die „Salzburger Werte" gar nicht mehr zu erwähnen und eine wesentlich weitergehende Senkung der Grenzwerte zu fordern. Kann sein, dass wir uns dieser Sicht angeschlossen hätten, wenn wir Gelegenheit gehabt hätten, den Entwurf der Petition über den Kasseler Rahmen hinaus mit Ihnen zu diskutieren. Sollten unsere Überlegungen in diesem Punkt unzulänglich geblieben sein, bedauern wir das.

Nobody is perfect, auch keine Petition wird je allen Wünschen entsprechen. Dieser Text hat einen anderen Ansatz und darin so sehen wir das auch seine Stärke: Er macht deutlich, warum die Einwirkungen von HF-Strahlen auf lebende Organismen mit den gängigen Vorstellungen einer veralteten Schulmedizin nicht zu verstehen und daher in einem mechanisch-kausalen Sinne auch nicht zu „beweisen" sind. Damit nimmt es den Mobilfunk-Befürwortern ihre bislang stärkste Waffe aus der Hand: Nämlich die Forderung nach eindeutigen „Beweisen".

Wenn es nicht gelingt, im öffentlichen Bewusstsein diese Forderung als verlogene Schutz-Behauptung zu kennzeichnen, die irreführend die grobstoffliche Mechanik des 19. Jahrhunderts zum Maßstab für die hochfeinen Interferenzen im HF-Bereich heranzieht, werden wir mit keiner unserer Forderungen durchdringen! Wir hätten dann auch keine Aussicht auf eine Senkung der Grenzwerte über die „Salzburger Werte" hinaus.

Wir messen diese Petition also nicht in erster Linie an ihren zwölf Forderungen, die vorrangig das Instrument einer Petition „bedienen" und so oder anders gefasst sein könnten. Wir sehen diesen Text mehr als eine erklärende Stellungnahme gegenüber der Öffentlichkeit, die Bewusstsein wecken und den Widerstand stärken will. Damit soll sie auch gutwilligen Politikern eine Verstehenshilfe geben, die es ihnen ermöglicht, sich von der bisherigen „Beweis"logik der Betreiber zu lösen.

Wenn die Petition diese Aufgabe erfüllt, lohnt es sich u.E., sie weiter zu verbreiten und zu unterstützen, auch wenn nicht jede Formulierung und jede Forderung Ihren ungeteilten Beifall findet.

Bitte helfen Sie mit, auch diesen unseren Diskussionsbeitrag wiederum mit zu verbreiten. Mit freundlichen Grüßen für die „Kasseler Bürgerinitiativen gegen Mobilfunk-Sendeanlagen in Wohngebieten"

gez. Christian Breindl

 

>   Erwiderung Herr Rose

1. 7. 2002

Es wird übersehen, dass es sich eben nicht nur um eine politische Forderung
handelt, die ohnehin in den nächsten Jahren keine Chance auf Realisierung hat, sondern auch um eine Unterschriftensammlung, bei der sich die Unterschreibenden nicht darüber im Klaren sind, dass sie mit der Forderung nach Einhaltung eines "Salzburger Vorsorge-Richtwertes" von 1000 µW/m2 in sehr vielen Fällen der Zulassung einer höheren Strahlenbelastung zustimmen, als der sie bisher ausgesetzt sind!

Mit freundlichen Grüßen

Wulf-Dietrich Rose

Sachverständiger für Elektromagnetische Umweltverträglichkeit IGEF
Internationale Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung IGEF

Internet: http://www.elektrosmog.com
E-Mail: info@elektrosmog.com

 

Quelle der Diskussion:  Elektrosmog-Liste bei yahoogroups

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