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Expertendiskussion |
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Strahlung am Kabelanschluss Ich möchte nur ein paar grundsätzliche Dinge dazu sagen, da ich bisher noch keine Möglichkeiten hatte dies betreffende Messungen zu machen.Es kommt darauf an, über welche Kabel- Art die Daten übertragen werden: Kupfer- Koaxkabel oder Glasfaserkabel.Glasfaserkabel wäre besser (ist auch breitbandiger), da die Daten mit Licht übertragen werden, was sicherlich keinen Elektrosmog verursacht.Schwachstellen könnten die "Übergabestellen" sein, d. h. die Elektronik, die aus den Lichtsignalen wieder HF- Signale zum Anschluss an den Fernseher, die Stereoanlage, elektrische Signale für den PC macht.Kupfer-Koaxkabel arbeitet mit hochfrequenten elektromagnetischen Signalen. Normalerweise werden sie von den geschirmten Koaxkabeln nicht abgestrahlt. Es gibt sicherlich auch "Lecks" und "Falschinstallationen", bei denen es doch möglich ist; ebenfalls ab den o.g. "Übergabestellen".Vielleicht hat jemand aus der Liste schon Messungen gemacht? Dipl.- Ing. Wolfgang Priggen, 12. 1. 2002
Erfahrungen damit habe ich leider auch nicht. Sicher ist jedoch, dass es im Anwenderbereich über ein Koaxialkabel realisiert wird. Wie Herr Priggen schon bemerkte ist dies ein abgeschirmtes Kabel, was in sauberen Anlagen kaum strahlt. Dennoch wäre es sehr interessant zu erfahren, wie der Rückkanal realisiert wurde. Wahrscheinlich ist es über digitalisierte, gepulste Spannungen erreicht worden, sodass es eventuell doch etwas bedenklicher sein könnte, und man die Situation wirklich einmal "Live" überprüfen müsste. Wer weiss, wie gut das Koaxialkabel damit aus elektrobiologischer Sicht umgehen kann.... Wenn natürlich der Rückweg sogar über die Abschirmung realisiert wird, ist die Technik sicher eine Belastung. Werner Duero, Elektromeister 12. 1. 2002
Es ist wohl so, dass in "sauberen" Anlagen auf den Koax-Kabeln des Kabelanschlusses keine erhöhte Strahlung zu messen ist. Nur leider gibt es genügend Anlagen, die nicht genügend "sauber" installiert sind.So habe ich vor einem Jahr in ca. 60 cm Entfernung, vom Koax-Kabel im Keller bis zum Platz des Kopfes im Bett, eine niederfrequente magnetische Flussdichte von ca. 500 nT gemessen (im übrigen durch Nachmessungen bestätigt). Der Netzbetreiber kann sich das nicht vorstellen, hat bis heute aber die zugesagte Nachmessung nicht vorgenommen. Ein anderes Kabel kommt als Feldquelle nicht in Betracht.Rainer Stasch, 14. 1. 2002
Ich halte 500 nT in der dritten Übergabeebene (NE 3) bei Kabelanschlüssen für absolut unnormal. Als Verursacher tippe ich auf Mantelwellen, die sich auf dem Aussenleiter des Koaxkabels munter ausbreiten. Ein herkömmlicher Mantelwellenfilter könnte hier Abhilfe schaffen.Wolfgang Nikolaus, 16. 1. 2002
Die Feldstärke von 500 nT bedeutet, dass schon ein paar Ampere durch das Coax-Kabel fliessen. Kannst du angeben auf welcher Abstand du gemessen hast? Und was der Durchmesser von dem Kabel ist? Ich werde mal versuchen die Stromstarke im Kabel zu berechnen. Kees Snepvangers, 16. 1. 2002
Der Abstand betrug ca. 60 cm bei 500 nT (s. meine vorherige Mail), in 2 cm Entfernung waren es ca. 5.000 nT und in 25 cm Entfernung (direkt auf der Stahlbeton-Decke) 2.000 - 3.000 nT. Den Durchmesser habe ich nicht gemessen, aber aus meiner Erinnerung würde ich sagen: ca. 15 mm. Das Kabel geht direkt in die Hausanschlussbox des Kabelbetreibers. An die Box sind 8 Wohnungen angeschlossen.Rainer Stasch, 16. 1. 2002
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| Quelle: eMail-Liste "Elektrosmog" von www.baubiologie-regional.de | |
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