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Die Gefahr kriecht durch die Steckdose |
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POWERLINE / Der Internetzugang über das Stromnetz hat so seine Tücken, wie 15 Testhaushalte in Moers zurzeit erleben. AM NIEDERRHEIN. Tote Dose. Der Energieriese Eon zog Ende letzten Jahres den Stecker. Die schöne neue Internetwelt war zu teuer, begründete die Magdeburger Tochtergesellschaft Oneline AG das Ende des Projektes "Powerline Communications", kurz PLC. Andernorts ist man optimistischer. Zum Beispiel bei der Energie Wasser Niederrhein, kurz Enni. Die ehemaligen Moerser Stadtwerke starteten vor wenigen Tagen ihren Versuchsballon "Internet aus der Steckdose". [...] Die Wirtschaftlichkeit ist die eine offene Frage, die andere ist die Frage nach Risiken. Stichwort Elektrosmog. Die Oneline AG drehte den Saft ab, weil eine Lösung laut Meinung von Eon-Fachleuten nicht in Sicht war. Das Problem ist: Die Stromkabel sind nicht abgeschirmt und strahlen in die Wohnung ab. "Dafür haben wir eine Lösung", sagt Enni-Projektleiter Cafer Kaya. "Elektrosmog wird durch zu hohe Sendesignale erzeugt. Aufgrund unserer Technik sind wir in der Lage, die Sendesignale konstant innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Richtwerte zu halten." Anders als zum Beispiel das RWE arbeitet Enni nicht mit der Firma Ascom, sondern mit dem israelischen Hardware-Spezialisten Mainnet zusammen. Hundertprozentig klappt es aber auch in den Enni-Testhaushalten nicht. Noch nicht, gibt sich Kaya zuversichtlich, auch diese technischen Probleme in den Griff zu kriegen. Endgültiges könne er aber erst im Mai sagen. (pla) |
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| Quelle: NRZ vom 14. 3. 2002 | |
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