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Test |
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Im Heft Januar 2002 der Zeitschrift OEKO-TEST ist ein aktueller Test über Fernseher zu finden: Fernseher Richtig gut im Bilde Flache Bildröhren, 100-Hz-Technologie und hohen Bedienkomfort - das bieten die Fernseher der neuesten Generation. Um die Gesundheits- und Umweltverträglichkeit ist es weniger gut bestellt. Ein Auszug daraus (auf Seite 2 blättern!), der unser Thema berührt: "Keines der untersuchten Geräte hält die schwedische Norm MPR-2 für die Elektrosmog-Belastung ein. So liegt der Grundig mehr als 10fach über dem Grenzwert für elektrische Wechselfelder, Loewe und Panasonic übersteigen ihn um das bis zu 20fache. Alle Geräte dünsten mit 1096 bis 2037 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) erhebliche Mengen flüchtige organische Substanzen (TVOC) aus. Darunter sind nervengiftige Phenole, die vermutlich von den Platinen stammen. Stark sensibilisierende Methacrylate werden von Klebern und Schutzlacken freigesetzt, gesundheitsschädliche aromatische Kohlenwasserstoffe wie Styrol, Benzol oder Toluol sind vermutlich Ausdünstungen der Gehäuse. Zum Vergleich: Nach einer im Bundesgesundheitsblatt veröffentlichten Studie sind Wohnräume mit durchschnittlich nicht mehr als 300 µg/m3 TVOC belastet. Allein die von uns untersuchten Fernseher würden in einem mittelgroßen Wohnzimmer 25 bis 50 µg/m3 verursachen. Das ist deutlich zu viel. Allerdings dürfte die Menge mit der Zeit geringer werden. Alle Geräte enthalten umweltschädliche PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe sowie ebenfalls umweltschädliche halogenorganische Flammschutzmittel auf den Platinen. Die Gehäuse sind nicht flammhemmend ausgerüstet. Alle Bildröhren enthalten die umwelt- und gesundheitsschädlichen Schwermetalle Blei und/oder Cadmium. Der Stand-by-Stromverbrauch erfüllt bei allen Geräten die Anforderungen des Blauen Engels. Dennoch sind die Unterschiede erheblich. Während der Philips mit 0,3 Watt pro Stunde auskommt, braucht der Grundig zehnmal so viel. Was tun? Da die Geräte anders als moderne Computer-Bildschirme nicht abgeschirmt sind und erhebliche Elektrosmog-Belastung verursachen, ist beim Fernsehen ein Abstand von mindestens drei Metern sinnvoll."
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Quelle: http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?suchtext=&doc=27650&pos=0&splits=0:3549 |
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