home > Elektrosmog > Wohnung > Rankgitter
Rankhilfen

 

 Rankhilfen aus Edelstahl für die Fassadenbegrünung 
 

Ich habe gerade einen interessanten Katalog einer schweizer Firma erhalten, die stabile Rankhilfen aus Edelstahl für die Fassadenbegrünung von Häusern herstellt.

Der Katalog "Green Solutions G1" enthält eine Menge von wissenswerten Informationen über Kletterpflanzen, Kleinklima, Pflege und selbstverständlich auch Interessantes über die Rankhilfen (Seile, Netze, Montagematerial). Wer sich für die Thematik interessiert, findet hier nützliche Hinweise.

Dies ist zwar kein direktes Thema für Elektrosmog, ich möchte aber einmal den Denkanstoß geben, ob eine solche Begrünung von Häusern  Vorteile für die Abschirmung von Häusern gegenüber elektromagnetischen Feldern  bringen kann oder ob vielmehr im Gegenteil, Nachteile durch Reflexion an den metallischen Rankhilfen zu befürchten sind.

Link für den "Green Solutions"- Katalog www.jakob.ch

Man kann den o.g. Katalog unter dieser Web- Adresse bestellen. (Es gibt auch noch andere Kataloge mit Edelstahl- Artikeln dieserFirma).

Dipl.- Ing. Wolfgang Priggen
http://www.baubiologie.de.vu 

 

 

Eine Fassadenbegrünung ist im Sommer sicherlich vorteilhaft für das Raumklima. Im Bezug auf Mobilfunk werden sicherlich keine Vorteile oder Nachteile entstehen. 

Nur bei starken Fernseh- und Radiosender können die Wellen unter umständen an Metallkonstruktionen ankoppeln. In der Nähe von dem Frankfurter Fernsehturm habe ich in einer Dachwohnung (mit Flachdach), mit der T-Antenne feststellen können, dass die HF-Strahlung an der Armierung des Betondachs ankoppelt.

Baubiologie & Umweltanalytik
Wolfgang Gresch

 

Rankhilfen an Hauswänden sind aus ökologischer Sicht grundsätzlich zu begrüßen. Wer allerdings eine Phobie gegen Spinnen hat, sollte aus grundsätzlichen Erwägungen heraus auf eine Fassadenbegrünung verzichten. Die Anzahl der Hausbewohner wird zumindest im Herbst schlagartig zunehmen...

Und nun zur Technik: Edelstahl ist gut und teuer. Für diesen Zweck eigentlich schon zu gut und zu teuer.... und ausserdem gefährlich!

Ein paralleles Gebilde wird je nach Konstruktion immer einen Bruchteil der Wellenlänge (z.B. Lambda 1/2 oder 1/4) einer Sendefrequenz im MW- oder KW- Bereich einer starken Radiostation haben. Dieses induziert die Leistung und gibt sie selbst wieder an die Umgebung ab (Vgl. Prinzip der Glasklebeantenne für Mobiltelefone).

Ich schlage daher vor, lediglich die Halterungen aus Edelstahl zu machen und dann ordentliche Kunststoffschnüre beim örtlichen Sattler holen. Diese sind mehrfach gedrillt, kaum dehnbar, gut zu knoten und sind wesentlich preis- werter - und da ziemlich verrottungsfest - lange haltbar.

Von einer periodischen oder logaritm.-periodischen Antenne (!) unmittelbar an der eigenen Hauswand rate ich ab. Diese koppelt zuviel HF (Hochfrequenz) ein, die sie vor Ort gleich wieder abgeben wird.

Daher: Rankegitter grundsätzlich ja - vor allem wegen dem Klimaschutz im Gebäude und den neuen Lebensräumen von Kleinstlebewesen, die geschaffen werden, aber: niemals alles komplett aus Metall, schon gar nicht die langen Teile, die vertikal oder horizontal unmittelbar an der Hauswand angebracht werden.

Im Sommer, wenn die rankenden Pflanzen genügend Blätter ausgebildet haben, kommt diesen wegen Ihrer unmittelbaren Erdung noch ein guter Abschirmzweck zu Gute, der sogar relativ stark ist. Vom Herbst bis zum Frühjahr entfällt diese Abschirmwirkung.

Wolfgang Nikolaus
Fa. Biowohn

 

  

^ top  

[ home ]  [ Fenster verkleinern ]   [ Diese Seite drucken ]   [ Fenster schliessen ]