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Basisinformation |
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Mikrowellen-Kochgeräte Die Geräte arbeiten mit einer Frequenz von 2,45 GHz und typischen Leistungen von 350 bis 2200 Watt. Nach Untersuchungen des Bundesamtes für Strahlenschutz (www.bfs.de) und eigenen Untersuchungen liegen die Leistungsdichte-Messwerte für die Leckstrahlung an Haushalts-Mikrowellenherden – bis auf wenige Ausnahmen – unter 10 Watt/m2. Die überwiegende Zahl der Geräte liegt unter 4 W/m2. Der zulässige Emissionsgrenzwert beträgt nach DIN EN 60335-2-25 in 5 cm Abstand 50 Watt/m2. Im Aufenthaltsbereich wird der Personenschutz-Grenzwert nach ICNIRP von 10 W/m2 nur bei Geräten mit offensichtlich defekten Türen bzw. Türdichtungen überschritten. Bei älteren gewerblich eingesetzten Großküchen-Mikrowellenherden wurde von vereinzelten Überschreitungen des zulässigen Emissions-Grenzwertes von 50 W/m2 berichtet (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, DIN EN 60335-2-90). |
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Quelle:
Bayerisches Landesamt für
Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und
Sicherheitstechnik |
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Sind Mikrowellenkochgeräte für den Benutzer gefährlich? |
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Im Mikrowellenkochgerät wird zum schnellen Erwärmen von Speisen hochfrequente Strahlung im Gigahertzbereich (2,45 GHz) verwendet. Sorgen um gesundheitsschädliche Wirkungen durch eine Leckstrahlung sind unbegründet. Das BfS hat umfangreiche und repräsentative Messungen an Mikrowellengeräten durchgeführt. Bei allen Geräten trat in der Umgebung der Sichtblende und der Türen eine geringe Leckstrahlung auf; sie war jedoch stets äußerst gering. An üblichen Aufenthaltsorten in der Umgebung von Mikrowellengeräten liegt die noch erfassbare Strahlung um mehr als das Tausendfache unter dem Grenzwert. Gesundheitsgefahren gehen von intakten Geräten nicht aus. Nach heutigem Erkenntnisstand kommt es darüber hinaus zu keinen gesundheitlich bedenklichen Veränderungen in Lebensmitteln durch Mikrowellenbehandlung. Hinsichtlich des ernährungsphysiologischen Wertes als auch der hygienischen Qualität der erhitzten Lebensmittel ist v.a. die Sorgfalt bei der Erhitzung entscheidend. Die Herstellerhinweise zur Zubereitung von Speisen in Mikrowellengeräten sind deshalb unbedingt zu beachten.
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| http://www.bfs.de/service/faq/ | |
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Expertentipps |
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"Wer ein Esmog-Handy hat, weiß, dass man das "Prasseln", das der Mikrowellenherd während des Betriebes im Empfänger hervorruft, noch im Abstand von 10m und mehr hörbar ist. Ganz so dicht sind die Geräte also nicht!Man sollte sich also nicht in der Nähe eines solchen Gerätes aufhalten, wenn es in Betrieb ist. Daumenwert von mir: 5 m.Auf keinen Fall während des Betriebes durch das Fenster des Mikrowellenherdes gucken! Gefahr für die Augen! Ich bedauere das Personal von Küchen, Pommes- Buden usw., das sich berufsmäßig dauerhaft in solchen Feldern aufhalten müssen, sich der Gefahr auch oft nicht bewusst sind. Abgesehen davon ist der Genuss von Speisen, die auf diese Art bestrahlt wurden, nicht der Gesundheit dienlich. Im Vergleich zur Handy- Strahlung könnte ich mir vorstellen, dass die Wirkung eines Handies direkt am Kopf schlimmer ist, als die in der Nähe (relativ) eines Mikrowellenherdes."Dipl.- Ing. Wolfgang Priggen |
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"Eine Mikowelle muss man differenziert betrachten. Die von Ihr ausgehende Strahlung hängt davon ab, wie viel Nahrung zum Erwärmen in ihr ist.Ich habe hier selbst interessante Versuche gemacht und diese auch mit hochwertigen Messgeräten dokumentiert.Von einer leeren Mikrowelle (also ohne jeglichen Inhalt zum Erwärmen) geht im Betrieb mit 800 Watt Eingangsleistung eine ionisierende Strahlung aus, die um den Faktor 15 höher ist, als ein mit voller Leistung sendendes Handy im E-Netz. Zum D-Netz habe ich keine Messungen gemacht, aber von der Theorie her, müsste der Faktor noch höher sein.Befinden sich rd. 500 Gramm Nahrungsmittel in der Mikrowelle, sehen die Werte erheblich besser aus. Die Strahlen kommen mit den Elektronen in den Nahrungsmitteln in Resonanz, und es findet eine Umwandlung der Strahlungsleistung in Wärme statt. Die Strahlung in 30 cm Entfernung sind dann mit denen eines Handy in gleicher Entfernung zu vergleichen.Das Sichtfenster und die Türdichtung sind die Schwachpunkte einer Mikrowelle. Die Dichtungen bestehen übrigens aus elektrisch leitendem Kunststoff und müssen regelmäßig gereinigt werden, damit sie eine Masseverbindung haben. Sobald sich Fette an den Dichtungen absetzen, sind diese nicht mehr geerdet und die Strahlen dringen durch die Dichtung in den Raum.Das Fenster sollte man nach Möglichkeit, bis auf ein kleines Restloch von 5x5 cm als "Schauglas", mit möglichst dicker Alufolie zukleben.Und niemals eine Mikrowelle leer betreiben - macht ja auch keinen Sinn ! P.S.: Bei den Versuchen stand mir leider nur mein eigenes Gerät, preislich Mittelklasse zur Verfügung. Es kann sein, dass sich bei anderen Geräten andere Werte ergeben. Ich empfehle allerdings, beim Kauf einer Mikrowelle nicht unbedingt auf den Preis zu achten. Vielmehr sollten TÜV-Zertifikate etc. vorliegen.Finger weg von den Super-Sonder-Angeboten! Wolfgang Nikolaus |
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Pressebericht |
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Aus der "Welt am Sonntag" vom 6. 1. 2002: Mikrowelle als Nahkampfwaffe Nachbarn attackieren sich mit manipulierten Herden. Die Strahlung dringt durch Wände und führt zu schweren Gesundheitsschäden. Schon 150 Strafverfahren Von Julia Winkenbach Berlin - Wenn Irmgard K. aus Kalchreuth bei Nürnberg ihre Ruhe haben will, dann muss sie raus. Raus aus ihrer Wohnung, irgendwohin, nur weg. Bleibt sie zu Hause, geht es wieder los: Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, ein Dröhnen in den Ohren, Herzrasen. Schuld daran sind Mikrowellen, die offenbar bewusst in die Wohnung von Irmgard K. gelenkt werden, um sie zu quälen. Übel meinende Nachbarn, so der Verdacht, bestrahlen die Wände ihrer Wohnung mit einem umgebauten Mikrowellenherd. Ihr Lebensgefährte Dr. Reinhard Munzert spricht von "einer neuartigen Form von High-Tech-Verbrechen", dem im gesamten Bundesgebiet immer mehr Menschen zum Opfer fallen. [...] Hier ist der ganze Bericht: Quelle: http://www.welt.de/daten/2002/01/06/0106vm306168.htx |
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Praxisberichte zu diesem Thema |
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"Mir sind aus meiner Praxis bisher drei Fälle bekannt geworden, in denen sich Menschen von ihren Nachbarn bestrahlt und verfolgt gefühlt haben. Alle drei befürchteten, dass der "Bestrahler" in der Nachbarschaft es merken würde, wenn ich in ihre Wohnung zum Messen käme, und dass dieser dann seine kriminelle Tätigkeit für die Dauer meines Besuches einstellen würde.Einer dieser Menschen beschrieb seine Qualen während dieser Bestrahlung, dass es sich anfühle, als ob er geschlagen würde.In einem anderen Fall hatte ich die Gelegenheit, Messungen vorzunehmen. Dabei musste ich in konspirativer Manier in einer Nacht- und Nebel- Aktion zu dieser Kundin kommen, damit der vermeintliche Bestrahler in der Nachbarschaft keinen Verdacht schöpfte.Leider konnte ich auch bei längerer nächtlicher Überwachung elektromagnetischer oder magnetischer Felder in diesem Fall keine Anomalien feststellen.Wenn es sich um Mikrowellen aus einem Mikrowellenherd handelt, müssten diese im Esmog-Handy und HF-Digitmeter als lautes Prasseln hörbar sein. Dieses Prasseln kann man auch schon empfangen, wenn man einen "normalen" Mikrowellenherd einschaltet und sich im Abstand von ca. 10 m und mehr davon aufhält.Betroffene Personen, die sich bestrahlt fühlen, könnten ihren Verdacht bestätigt bekommen (oder nicht), indem sie sich der genannten Geräte bedienen, mit deren Handhabung sie sich vorher vertraut gemacht haben sollten.Natürlich könnten sie auch einen erfahrenen Baubiologen mit solcher Ausrüstung zu Hilfe holen, nur birgt dies das Risiko, dass die Strahlung gerade dann nicht da ist, wenn der Baubiologe da ist.Selbstverständlich ist dabei auch immer die Möglichkeit offen, dass wir Menschen begegnen, die paranoid sind, sich also rein psychisch ohne erkennbaren Grund verfolgt fühlen.Wir als Baubiologen sollten jedoch jedem Fall mit der nötigen Aufmerksamkeit und Sorgfalt nachgehen. Es gibt schon genügend Fälle, in denen Schulmediziner ihre elektrosensiblen Patienten zum Psychologen geschickt haben, sei es denn aus Unwissenheit oder Arroganz...Dipl.- Ing. Wolfgang Priggen
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Ich habe mindestens Hundert Fälle untersucht, in denen
solche oder ähnliche absichtlich verursachte
Strahlenbelastungen vermutet wurden. Die beschriebenen
Strahlenbelastungen waren auch meistens vorhanden und deren spürbare
Auswirkungen nachvollziehbar.
Die messtechnische Analyse ergab zwar in den meisten Fällen auch problematische Werte, die aber unbeabsichtigt durch Kombination, Bündelung, Kreuzung, Reflexion usw. mehrerer Strahlenquellen an bestimmten Plätzen entstanden. Wulf-Dietrich Rose Postanschrift: Seebach 137, AT 6370 Kitzbühel / Tirol Telefon international 0043 5356 64354 Internet: http://www.elektrosmog.com
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Eine herkömmliche Mikrowelle arbeitet eigentlich nicht
mit gepulster Strahlung, das braucht sie nicht. Es geht lediglich um die
Molekularschwingung, die erzeugt werden soll, und dafür nimmt man eine
sinusförmige Hochfrequenz von meist 2450 MHz, erzeugt in einem
sogenannten Magnetron.
Wäre der Herd im Betrieb geöffnet, bestände Gefahr für Lebewesen, insbesondere deren Augen. Deshalb verhindert ein Türschalter und andere Mechanismen das Öffnen im Betrieb. Es gab früher einige Geräte, die nicht ganz abgeschirmt waren. Die maximal austretende Strahlung wurde deshalb seinerzeit auf einen Wert von 5W / qcm begrenzt. Bei diesem Wert "sollten" jegliche Gefahren für den Benutzer ausgeschlossen sein, auch wenn man direkt mit der Nase dranhängt. Werner Duero, Elektromeister |
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Die Mikrowelle für den Hausgebrauch ist gepulst mit 50Hz
(Grund: Es wurde auf einen Siebkondensator
verzichtet, Kosten !), bei Mikrowellen für den Industriegebrauch ist
dieser Kondensator eingebaut.
Mit einem Mess-Handy kann man beweisen, daß intakte Standard-Mikrowellen Öfen nur max. 20-30 dB abschirmen (gemessen habe ich dies allerdings mit einem D-Netz-Handy, es dürfte somit noch weniger Abschirmung vorhanden sein). Ein paar V/m können dabei schon in geringem Abstand auftreten.Michael Bartels |
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'Gekochte Augen' durch Mikrowellengeräte in der Küche? |
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Zitat: "Die ersten Mikrowellenöfen waren so schlecht gesichert, dass sie bei Öffnen der Tür nicht sofort abschalteten. Nutzer, durch den Türspalt erspähen wollten, ob das Essen schon fertig ist, garten sich die Augen. Effekt: Grauer Star! Austretende Mikrowellen können auch in kleineren Dosen bei längerer Belastung bei Menschen und Tieren zu gesundheitlichen Schäden führen. Ist das Gerät im Betrieb, so ist es sinnvoll Abstand zu halten. Vor allem Kinder sollten sich nicht die Nase an dem Sichtfenster der Garraumtür platt drücken. Untersuchungen
an Altgeräten ergeben immer wieder gefährliche Leckstrahlungen. Zur größeren
Sicherheit vor Leckstrahlung sollten die Türdichtungen regelmäßig
gereinigt werden. Achten Sie darauf, dass die Tür fest schließt.
Leckstrahlung kann durch geeignete Geräte festgestellt werden. Wenden
Sie sich an die Verbraucherzentralen, den technischen Kundendienst der
Hersteller oder die Kundenzentren der Energieversorger." |
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| Quelle: ARD-Ratgeber Technik vom 16. 9. 2001 | |
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