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(c) 2003 Reinhard Rückemann,
www.risiko-elektrosmog.de |
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Hier lesen Sie Kurzmeldungen zu aktuellen
Forschungsergebnissen:
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Februar 2004:
Ginkgo biloba schuetzt in Rattengehirnen vor dem oxidativen Stress, der durch Mobiltelefone ausgeloest wird Ilhan A, Gurel A, Armutcu F, Kamisli S, Iraz M, Akyol O, Ozen S. Hintergrund: Der weit verbreitete Gebrauch von Mobiltelefonen hat in den letzten Jahren die Forschungsaktivitäten in vielen Ländern ansteigen lassen, um die Auswirkungen der Bestrahlung durch elektromagnetische Felder (EMR) niedriger Intensitaet durch die Mobiltelefone zu ermitteln. Da einige Studien den so genannten 'Freien Radikalen' eine Beteiligung an den oxidativen Zerstoerungen der Gewebe zusprechen, untersuchten wir in dieser Studie die Wirkung von 'Ginkgo biloba' (Gb) auf die oxidative Zerstoerung in Gehirngeweben von Ratten. Methoden: Ratten (EMR+) wurden ueber sieben Tage lang fuer jeweils eine Stunde pro Tag mit den elektromagnetischen Feldern (900 MHz) eines Mobiltelefons bestrahlt. In der EMR+Gb-Gruppe wurden die Ratten mit EMR bestrahlt und zusaetzlich mit 'Ginkgo biloba' vorbehandelt. Kontrollgruppen und Gb-behandelte Gruppen wurden gewonnen, indem die Mobiltelefone ausgeschaltet wurden, waehrend die Tiere sonst den gleichen Expositionsbedingungen ausgesetzt waren. Anschliessend wurden fuer jede Gruppe bestimmte Marker fuer oxidativen Stress und die krankhaften Veraenderungen in den Gehirngeweben untersucht. Ergebnisse: Zerstoerungen durch oxidativen Stress liessen sich nachweisen durch: 1. den Anstieg der Werte von Malondialdehyd (MDA) und Stickstoffmonoxid (NO) in den Gehirngeweben 2. den Rueckgang der Aktivitaeten der Enzyme Superoxid-Dismutase (SOD) und Glutathion-Peroxidase (GSH-Px) im Gehirn 3. den Anstieg der Aktivitaeten der Enzyme Xanthin-Oxidase (XO) and Adenosin-Deaminase (ADA) im Gehirn Diese Veraenderungen wurden durch die Behandlung mit 'Ginkgo biloba' verhindert. Des weiteren schuetzte 'Ginkgo biloba' vor den histopathologischen (= gewebezerstoerenden) Verletzungen, die durch die Mobiltelefone verursacht wurden. Schlussfolgerungen: Besonders reaktive Sauerstoff-Molekuele (Anm.: 'Freie Radikale')
koennen bei dem Wirkungsmechanismus eine Rolle spielen, den man
diskutiert, um die biologischen Nebenwirkungen von Mobiltelefonen zu
erklaeren. Quelle: Originaltext: |
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20. Februar 2004:
Bestätigt: Magnetfelder können Gehirnzellen schädigen Niederfrequente elektromagnetische Felder verursachen DNA-Brüche Elektromagnetische Felder mit niedriger Frequenz können in
Gehirnzellen von Ratten Schäden an der Erbsubstanz verursachen. Diese
Schäden summieren sich bei längerer Einwirkung der Felder, entdeckten
amerikanische Forscher.
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Oktober 2003
Roger Santini hat den zweiten Teil seiner Senderstudie aus Frankreich veroeffentlicht. Im ersten Teil (Pathol Biol (Paris). 2002 Jul;50(6):369-73) zeigte er bereits, dass Menschen in der Naehe von Mobilfunkbasisstationen signifikant mehr Beschwerden haben, als Menschen, die weiter weg wohnen. Bis 300 m Abstand zum Sender fand er einen signifikanten Anstieg in der Muedigkeit, bis 200 m von Kopfschmerzen, Schlafstoerungen, Unbehagen usw., bis 100 m fuer Reizbarkeit, Depressionen, Gedaechtnisverluste, Schwindelanfaelle und Libidoverlust. Hier ist die Uebersetzung der Zusammenfassung des zweiten Teils der Studie: Symptome, die Menschen in der naeheren Umgebung von Mobilfunk-Basisstationen durchmachen, Teil II Abhaengigkeit der Faktoren Alter, Dauer der Bestrahlung und Abstand der Wohnung zu den Antennen und anderen elektromagnetischen Faktoren. Santini R, Santini P, Danze JM, Le Ruz P, Seigne M. Institut national des sciences appliquees, laboratoire de biochimie-pharmacologie, batiment Louis-Pasteur, 69621 cedex, Villeurbanne, France Dies ist der zweite Teil einer Studie mit einer Umfrage, die an 530 Menschen (270 Maennern, 260 Frauen) durchgefuehrt wurde, die in der naeheren Umgebung von Mobilfunk-Basisstationen wohnen oder auch nicht. Mit dem Chi-Quadrat-Test (mit Yates-Korrektur) fuehrten wir einen Vergleich in der Haeufigkeit der Beschwerden von 16 verschiedenen nichtspezifischen Krankheitssymptomen durch. Unsere Ergebnisse zeigen einen signifikanten Anstieg in Abhaengigkeit vom Alter der Menschen (aeltere Menschen sind empfindlicher) und auch, dass die Sichtweite zu Basisstationen die schlechteste Voraussetzung fuer einige der untersuchten Symptome ist, besonders fuer Abstaende bis 100 m. Keinen Unterschied beobachteten wir bei der Haeufigkeit der Symptome in Abhaengigkeit zur Dauer der Bestrahlung (zwischen einem Jahr bis zu fuenf Jahren), ausser dass die Reizbarkeit nach fuenf Jahren signifikant anstieg. Andere elektromagnetische Faktoren (elektrische Transformatoren, Radio- und Fernsehsender) haben Einfluesse auf die Haeufigkeit einiger Symptome, die von den Teilnehmern berichtet wurden. Quelle: |
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26. September 2003:
17 Millionen Euro für Forschung über Mobilfunk BERLIN (tg). Ein neues Forschungsprojekt unter Leitung des Bundesamtes für Strahlenschutz soll die Wirkung elektromagnetischer Felder des Mobilfunks erneut untersuchen. Dafür stehen 17 Millionen Euro zur Verfügung, deren Kosten je zur Hälfte von der Bundesregierung und der Mobilfunkindustrie getragen werden. Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Simone Probst (Grüne) sagte zur Begründung für die finanzielle Förderung des Projekts: "Leider wird bei der Neueinführung von Produkten zwar massiv auf Störungsfreiheit geachtet. Daß auch gesundheitliche Aspekte eine Rolle spielen, können wir dagegen nur hoffen. Wir müssen über die Risiken, auch unterhalb der Grenzwerte, mehr Klarheit haben." Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, geht noch weiter als die Staatssekretärin: "Hinweise auf biologische Effekte durch Mobilfunk-Strahlen sind bekannt. Was uns trotz vieler nationaler und internationaler Studien fehlt, sind verläßliche und eindeutige wissenschaftliche Belege, daß Emissionen unter den Grenzwerten keine Gesundheitsrisiken bergen. Falls die Forschung keine Sicherheit schafft, muß notfalls auch über ein Herabsetzen der momentan zulässigen Belastung nachgedacht werden." Vor zwei Jahren war die Strahlenschutzkommission des Bundes zur Auffassung gekommen, daß es keinen Nachweis für Gesundheitsbeeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder gebe. Quelle:
Link: |
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September 2003 Mobilfunk macht senil? Eine neue Studie des schwedischen Professors Leif Salford dürfte der Mobilfunk-Industrie schwer im Magen liegen. Der Wissenschaftler hat möglicherweise Hinweise auf bisher unbeachtete gesundheitliche Folgen der mobiler Geräte. Es besteht seiner Meinung nach die Gefahr, dass eine ganze Generation frühzeitig senil wird. Gemeint sind die heute jugendlichen Nutzer solcher Geräte, die angesichts immer neuer technologischer Entwicklungen in einem "Meer von Mikrowellen zu Ertrinken drohen". Bisher gibt es zwar keine Nachweise für eine - beispielsweise krebserregende - Auswirkung dieser Geräte. Doch Salford und seine Kollegen haben nach 15 Jahren eine neue Wirkungsform entdeckt. Demnach macht die Bestrahlung die Barriere zwischen Blutbahnen und Hirn transparenter, so dass es zu einem Eindringen des Proteins Albumin kommen kann. Dieses Eindringen kann nach ihren neuesten Ergebnissen mit Schädigungen des Hirns in Verbindung gebracht werden. Langzeituntersuchungen stehen aber noch aus und es ist denkbar, dass die durch das Eiweiß geschädigten Neuronen sich selbst heilen. Der Wissenschaftler sieht aber die Gefahr, dass die Neuronen dazu nicht in der Lage sind. Neuronen, die sonst eher bei Menschen über 60 Jahren Probleme verursachen, könnten dann unter dem Einfluss des Proteins schon bei 30jährigen zu Senilität führen. Die freiwillige Bestrahlung des Gehirns mit Mikrowellen mobiler Telefone bezeichnet er daher als das größte human-biologische Experiment der Menschheit. Quelle: siehe dazu auch: Links: The Independent: Mobiles 'make you senile' Abstract der Forschungsarbeit: Environmental Health Perspectives: Nerve Cell Damage in Mammalian Brain after Exposure to Microwaves from GSM Mobile Phones |
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September 2003:
Das Mikrowellen-Syndrom: Eine Vorstudie in Spanien Enrique A. Navarro et al. In Murcia (Spanien) wurde in der Umgebung von Mobilfunk-Basisstationen, die nach dem DCS-1800 MHz-Standard arbeiteten, eine Gesundheitsbefragung durchgefuehrt. (Anm.: Diese Frequenz wird z.B. von eplus verwendet) Diese Umfrage enthielt Gesundheitsfragen, die mit der ‚Mikrowellenkrankheit’ oder dem ‚RF-Syndrom’ zu tun hatten. In der Wohnung der Buerger, die geantwortet hatten, wurde die Strahlungsdichte gemessen. Die statistische Auswertung zeigte einen signifikanten Zusammenhang
zwischen der Schwere der angegebenen Symptome und der gemessenen
Strahlungsdichte. |
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September 2003:
Norbert Leitgeb *, Jörg Schröttner Man muss die 'Elektrosensibilität', also die Fähigkeit elektrische und elektromagnetische Strahlung zu spüren, unterscheiden von der 'Elektromagnetischen Hypersensitivität (EHS)', mit der man die Ausbildung von gesundheitlichen Symptomen aufgrund von umweltbedingten elektromagnetischen Feldern bezeichnet. Eine verstärkte Elektrosensibilität ist eine notwendige, jedoch nicht eine ausreichende Vorbedingung für Elektromagnetische Hypersensitivität. An einer erweiterten Stichprobe der allgemeinen Bevölkerung von 708 Erwachsenen, davon 349 Männer und 359 Frauen im Alter zwischen 17 und 60 Jahren, wurde deren Elektrosensibilität untersucht und näher bestimmt durch die Wahrnehmungsschwelle und ihre Standardabweichung. Als wir die Wahrscheinlichkeitsverteilungen der Wahrnehmungsschwelle für 50 Hz-Ströme analysierten, fanden wir Nachweise dafür, dass es eine Untergruppe von Menschen gibt, die eine signifikant erhöhte Elektrosensibilität (Hypersensibilität) besitzen. Diese konnte als Gruppe von der allgemeinen Bevölkerung unterschieden werden. Die vorgestellten Daten zeigen, dass die Verbreitung der Elektrosensibilität unter der allgemeinen Bevölkerung signifikant grösser ist, als bisher durch die Strahlenschutz-Organisationen für nichtionisierende Strahlen vermutet wurde, jedoch ist sie kleiner, als sie von den Selbsthilfegruppen der Elektrosensiblen selbst behauptet wird. Diese quantitativen Ergebnisse sollen einen Beitrag leisten zu einer weniger emotionalen Diskussion dieses Problems. Die vorgestellte Forschungsmethode ist in der Lage eine Ausschlussdiagnostik für Menschen zu leisten, die unter einem Hypersensitivitäts-Syndrom leiden. Bioelectromagnetics 24:387-394, September 2003. Originaltext: Norbert Leitgeb *, Jörg Schröttner Quelle: |
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Die japanische Zeitung 'Kyodo News' berichtete am 19. 8.
2003:
Studie: Veränderungen bei der Durchblutung des Gehirns aufgrund von Mobilfunkstrahlung Japanische Forscher berichteten kuerzlich, dass bei Menschen, die über gesundheitliche Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Wellen klagen, sich die Durchblutung des Gehirns verändert, wenn sie Mobilfunkstrahlung oder Feldern von Hochspannungsleitungen ausgesetzt sind. Die Forschergruppe untersuchte die Veränderungen der Durchblutung des Gehirns von 10 Personen, von denen fünf eine Überempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Strahlen hatten. Sie fanden heraus, dass sich bei diesen Menschen mit einer Hypersensitivitaet der Blutdurchfluss im Gehirn durch die Exposition mit den Strahlen veraenderte. Diese Ergebnisse werden beitragen solche Symptome wie Kopfschmerzen und Müdigkeit zu erklären, fuer die der Kausalzusammenhang zu den elektromagnetischen Strahlen bisher nicht erwiesen war. Die Forscher glauben, dass diese Beschwerden entweder dadurch verursacht werden, dass die elektromagnetischen Felder das Nervensystem stören und so die Veränderungen in der Durchblutung herbeiführen, oder dass die Fähigkeit die Durchblutung auf dem gleichen Niveau zu halten verringert wird. An diesem Forschungsprojekt nahmen Ko Sakabe vom Kitasato Institute Hospital und die Nichtregierungsorganisation Japan Offspring Fund teil. Viele Menschen mit Beschwerden, die auf elektromagnetische Felder zurueckzufuehren sind, haben ebenso Probleme ihre Augaepfel zu bewegen und zeigen eine abnormale Reaktion ihrer Pupillen auf Licht. "Wir wollen weitere Forschung betreiben, in der wir mehr Faelle mit hoeherer Praezision untersuchen", sagte Sakabe. Es gab bisher keine Methode um eine Hypersensitivitaet gegenueber elektromagnetischen Strahlen zu messen. Ein Merkmal dafuer ist, dass diese Symptome verschwinden oder sich bessern, wenn die Menschen sich von der durch die Strahlen belasteten Umgebung entfernen. In einige Faellen wurden auch andere Faktoren als elektromagnetische Strahlen als Ursache der Erkrankung genannt. Quelle:
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Alzheimer durch Elektrosmog Tuerkische Forscher zeigten in einer Fallkontrollstudie, in der sie 57 erkrankte Menschen mit einer Kontrollgruppe von 127 gesunden Probanden verglichen: Menschen, die im Beruf oder zuhause verstaerkt elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind, haben ein signifikant hoeheres Risiko an der Alzheimerschen Krankheit zu erkranken. Fuer Menschen mit hoeherer Schulbildung ist das Risiko dagegen geringer. Hier ist die Zusammenfassung der Studie: Risk factors for Alzheimer disease: a population-based case-control study in Istanbul, Turkey. Harmanci H, Emre M, Gurvit H, Bilgic B, Hanagasi H, Gurol E, Sahin H, Tinaz S. SUMMARY: The objective is to study risk factors for Alzheimer disease (AD) in Istanbul, Turkey. This is a population-based case-control study. We screened people over age 70 in the community for cognitive impairment. The screen positives and a proportion of screen negatives underwent neurologic examination in the second phase. Cases were 57 "probable" AD patients and controls were 127 cognitively normal individuals identified by neurologic examination. Odds ratios (OR) were calculated using multivariate logistic regression analysis. Having a university/college degree had a protective effect on AD risk (OR = 0.10, 95% confidence interval [CI] = 0.02-0.50). Exposure to occupational electromagnetic field had an OR of 4.02 (95% CI = 1.02-15.78). Use of electricity for residential heating also showed elevated risk (OR = 2.77, 95% CI = 1.12-6.85). Our results suggest that having a higher education is protective from AD and that electromagnetic field exposure at work or at home is a significant risk factor. Quelle: |
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Forscher aus der Ukraine untersuchten die Wirkung
hochfrequenter elektromagnetischer Felder von Handys auf die Ableitung der
menschlichen Hirnstroeme (EEG).
Die Ergebnisse zeigen, dass Mobiltelefone das menschliche Gehirn beeinflussen koennen, indem sie bei wachen Personen abnormale niederfrequente Wellen ausloesen. Waehrend ein Mobiltelefon in Betrieb war, zeigte das normale EEG zahlreiche Stoerungen. Mit einem speziellen Verfahren (ExpertTM), bei dem die Stoerungen eliminiert wurden, zeigte das EEG interessante Veraenderungen: in bestimmten Hirnregionen zeigten sich sehr niederfrequente (2,5 - 6 Hz) Wellen, die eine Sekunde anhielten und dann alle 15 - 20 s wiederkehrten. Nach dem Ausschalten des Mobiltelefons verschwand die Aktivitaet dieser niederfrequenten Wellen allmaehlich, waehrend lokale Veraenderungen, wie eine erhoehte Median-Frequenz, zunaechst anstiegen und dann erst nach 15 - 20 Minuten wieder zurueck gingen. Bei Kindern beobachteten sie aehnliche Veraenderungen, jedoch traten die niederfrequenten Wellen mit hoeherer Amplitiude frueher auf (10 - 20 s) als bei Erwachsenen, und ihre Frequenz war hoeher bei laengerer Dauer und kuerzeren Intervallen. Quelle: Kramarenko AV, Tan U. Int J Neurosci. 2003;113(7):1007-1019
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Die Tageszeitung 'Die Welt' berichtete am 16. 7. 2003:
Handys lösen Allergien aus Kaliumdichromat kann zu juckenden Ausschlägen und Blasenbildung bei langem Telefonieren führen Langes Telefonieren mit dem Handy kann nach Angaben von Fachleuten allergische Reaktionen auf der Gesichtshaut auslösen. Betroffen seien vor allem Personen mit einer Kontaktallergie auf Kaliumdichromat, teilte der Ärzteverband Deutscher Allergologen mit. Es könne zu juckenden Ausschlägen und Blasenbildung kommen. Kaliumdichromat, ein weit verbreiteter Allergieauslöser, sei in den verchromten Gehäusen vieler Mobiltelefone enthalten, sagte Verbandspräsident Professor Thomas Fuchs aus Göttingen. Die Substanz komme häufig auch in anderen technischen Produkten und vielen Gegenständen des täglichen Bedarfs vor. "Bei einem Chromatallergiker reichen bereits geringe Mengen dieser Substanz, um ein allergisches Kontaktekzem auszulösen." Auch die Strahlung, die von angeschalteten Handys gesendet wird, könnte nach Ansicht der Fachärzte allergische Reaktionen verursachen. Ein japanischer Mediziner habe herausgefunden, dass Mobiltelefone bereits nach einer Stunde bestehende Neurodermitis-Symptome verschlimmern und eine allergische Reaktion des Immunsystems auslösen können. Diese Aussage müsse allerdings noch durch weitere Untersuchungen bestätigt werden, erklärte jetzt der Ärzteverband. Quelle: |
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'Bild der Wissenschaft' berichtete am 5. 7. 2003:
Britische Forscher: Handys beeinflussen das Kurzzeitgedächtnis Effekt tritt nur bei Männern auf Ein Handy am Ohr verbessert das Kurzzeitgedächtnis – jedoch nur bei Männern. Das wollen britische Forscher in einer Studie an rund sechzig Studenten herausgefunden haben, meldet die Universität Bradford. Jim Smythe und Brenda Costall hatten den Studenten Aufgaben gestellt, bei denen sie sich an möglichst viele Wörter einer Pyramide aus zwölf Begriffen erinnern sollten. Die Probanden absolvierten die Tests entweder mit einem aktiven Handy oder mit einem ohne Wissen der Probanden ausgeschalten Mobiltelefon am linken Ohr. Bei den Tests des Kurzzeitgedächtnisses schnitten die Probanden mit dem aktiven Handy besser ab. Zur Verwunderung der Forscher war dieser Effekt allerdings nur bei Männern zu beobachten. Dass die von den Handys ausgesandte elektromagnetische Strahlung bei Männern und Frauen unterschiedlich wirke, sei eine bislang einmalige Beobachtung, kommentiert Jim Smythe die Ergebnisse. Die Verbesserung des Kurzzeitgedächtnisses sei keineswegs positiv zu bewerten, warnt der Wissenschaftler: Wenn die elektromagnetische Strahlung tatsächlich einen Effekt auf die Hirnfunktion habe, könne sie möglicherweise auch Schaden anrichten. |
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Chinesische Forscher zeigten bei Untersuchungen an 78
Studenten, dass die Bestrahlung mit elektromagnetischen Feldern eines
Mobiltelefons die Aufmerksamkeit steigern kann. Dieser Effekt scheint
dosisabhaengig zu sein.
Quelle: Neuroreport. 2003 Jul 18;14(10):1361-4.
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Eine aktuelle schwedische Forschungsarbeit (erscheint im
April 2003) zeigt:
Beim Telefonieren mit Handys treten subjektive Beschwerden bereits bei SAR-Werten oberhalb von 0,25* W/kg auf. Zum Vergleich: der deutsche Grenzwert liegt bei 2,0 W/kg, das Ökolabel 'Blauer Engel' gibt es fuer Handys bereits bei 0,6 W/kg, das nova-Institut fordert dagegen einen Vorsorgewert von 0,2 W/kg. (*Wert umgerechnet auf W/kg gemittelt über 10 g Körpergewebe)) Titel: Subjective symptoms among mobile phone users - A consequence of absorption of radiofrequency fields? (Subjektive Symptome von Mobilfunknutzern - Sind sie eine Folge der Absorption hochfrequenter Felder?) Jonna Wilén, Monica Sandström, Kjell Hansson Mild Bioelectromagnetics 24:152-159, 2003. Quelle:
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Die Agentur 'Reuters Health' meldete am 12. 3. 2003
(Auszug):
Hirntumor-Fälle steigen in Europa und in den USA Die Zahl der Hirntumor-Fälle ist in den USA und in Europa in den letzten 20 Jahren um bis zu 40 % angestiegen. Diese Zahlen wurden am 14. und 15. März 2003 auf der '2. Internationalen Konferenz fuer Neuro-Onkologie' in Padua von Dr. Alba Brandes bekannt gegeben. Männliche, besser situierte Intellektuelle und Angestellte (White-Collar-Workers) zwischen 20 und 40 Jahren seien am stärksten betroffen. "Der Grund ist noch unbekannt, obwohl umweltbedingte Ursachen,
wie Mobiltelefone, Computer und die Bestrahlung mit elektromagnetischen
Feldern nicht ausgeschlossen werden koennen", sagte er. Quelle: |
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Nach einem Bericht der 'Neuen Zuercher Zeitung' vom 26.
Februar 2003:
Prof. Dr. Mike Repacholi, der 'Beauftragte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Untersuchung der Gefahren von elektromagnetischer Strahlung', sagte im Februar 2003 bei der EMC-Konferenz in Zürich: :: Repacholi weist diesen Einwand, die Telekommunikationsindustrie missbrauche die Bevölkerung als Versuchskaninchen für Technologien, deren gesundheitliche Auswirkungen nicht klar seien, nicht völlig von der Hand. :: Repacholi bestätigt, dass bei der Zulassung neuer Medikamente viel strengere Massstäbe gelten. :: Repacholi gibt zu, dass der rasche technologische Fortschritt und der ungestillte Hunger der Mobilitätsgesellschaft nach Neuerungen eine Risikoprüfung vor der Einführung neuer drahtloser Technologien unpraktikabel macht. :: Repacholi sagt, es sei nicht auszuschliessen, dass elektromagnetische Strahlung von einigen Personen stärker wahrgenommen werde. :: Repacholi betont, man befinde sich derzeit in einem wissenschaftlichen Notstand. :: Repacholi rät verunsicherten Handynutzern schon heute zum Gebrauch eines Headsets, das die Strahlungsexposition des Kopfes reduziere. Originalartikel und Quelle:
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Im Februar 2003 haben die schwedischen Forscher Hardell,
Mild und Carlberg eine Ergänzung zu Ihrer Hirntumorstudie vorgelegt.
Sie untersuchten in einer Fall-Kontrollstudie inzwischen 1617 Patienten, bei denen im Zeitraum vom 1. 1. 1997 bis zum 30. 6. 2000 ein Hirntumor diagnostiert wurde. Zusammenfassung der Ergebnisse:
Quelle: Further aspects on cellular and cordless telephones and brain tumours. Hardell L, Mild KH, Carlberg M. Department of Oncology, University Hospital, S-701 85 Orebro, Sweden. lennart.hardell@orebroll.se Quelle:
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In einer israelischen Studie (Januar 2003) wurde
nachgewiesen:
Mobilfunkstrahlung loest bei menschlichen weissen Blutkoerperchen Schaeden am Erbgut aus. Dabei wird sowohl die Erbsubstanz (DNA) selbst geschaedigt, als auch die Anzahl der Chromosomen veraendert. Diese Mutation kann zu einem hoeheren Krebsrisiko fuehren, wie die Forscher betonen. Vor allem wurde wieder einmal gezeigt, dass diese Zerstoerungen nicht abhaengig von einer Temperaturerhoehung (nicht-thermisch) sind. Die Wissenschaftler fordern als Konsequenz, dass diese Ergebnisse bei der Festsetzung von Grenzwerten beruecksichtigt werden. Titel: Exposure of human peripheral blood lymphocytes to electromagnetic fields associated with cellular phones leads to chromosomal instability. (Die Bestrahlung von peripheren Lymphozyten aus menschlichem Blut mit elektromagnetischen Feldern, die in Verbindung mit Mobilfunk stehen, fuehrt zu einer Instabilitaet der Chromosomen) Mashevich M, Folkman D, Kesar A, Barbul A, Korenstein R, Jerby E, Avivi L. Fakultaet für Humangenetik und molekulare Medizin der Tel-Aviv-Universitaet in Israel Quelle:
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Salford-Studie Januar 2003:
Nerve Cell Damage in Mammalian Brain after Exposure to Microwaves from GSM Mobile Phones (Zerstoerung von Nervenzellen im Gehirn von Saeugetieren nach der Bestrahlung mit hochfrequenter Strahlung eines GSM-Mobiltelefons) The National Institute of Environmental Health Sciences National Institutes of Health Leif G. Salford, Arne E. Brun, Jacob L. Eberhardt, Leif G. Salford und sein Team haben schon früher bewiesen, daß schwache, gepulste Mikrowellenstrahlung signifikant eine Durchlaessigkeit der Blut-Hirn-Schranke (BHS) verursacht. Dadurch können Albumin und andere, kleinere Moleküle (einschließlich giftige) ins Gehirn eindringen. Die Blut-Hirn-Schranke ist eine das Hirn schützende Zellschicht. Albumin ist ein körpereigenes Eiweiß, das normalerweise nicht ins Hirn gelangt. In dieser Studie wurde untersucht, ob die krankhafte Undichtigkeit der Blut-Hirn-Schranke mit einer Schädigung der Hirnzellen, den sogenannten Neuronen, verbunden ist. Drei Gruppen von je 8 Ratten wurden mittels einem Handy (GSM-Standard) mit jeweils unterschiedlicher Leistung 2 Stunden konstant bestrahlt. Eine Kontrollgruppe von 8 Ratten durchlief die gleiche Prozedur, jedoch bei ausgeschaltetem Handy. Die Tiere wurden danach noch ca. 50 Tage am Leben gelassen und ihr Verhalten beobachtet. Dann wurden die Tiere betäubt, getötet und die Gehirne für die Untersuchungen präpariert.
Die wichtigsten Ergebnisse der Salford-Studie vom 29. 01. 2003:
Hier können Sie die ganze deutsche Zusammenfassung mit den entsprechenden Bildern laden: www.risiko-elektrosmog.de/Forschung/Studien/salford2003_d.pdf Hier ist das Original der Studie in englischer Sprache: http://www.elektrosmognews.de/salfordjan2003.pdf Nerve Cell Damage in Mammalian Brain after Exposure to Microwaves from GSM Mobile Phones The National Institute of Environmental Health Sciences National Institutes of Health Leif G. Salford, Arne E. Brun, Jacob L. Eberhardt,
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Forscher der Universitaet Zuerich untersuchten den Einfluss
von Handystrahlung auf das Gehirn.
Unter dem Titel: 'Elektromagnetische Felder, wie die von Mobiltelefonen, verändern regional den Blutdurchfluss im Gehirn und das EEG im Wach- und Schlafzustand.' veroeffentlichten Sie Ihre Ergebnisse in der Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift 'Sleep Research'. Im Experiment wurde der Kopf einseitig fuer 30 Minuten mit einem pulsmodulierten elektromagnetischen Feld von 900 Hz, wie es auch von Handys ausgesendet wird, bestrahlt. Die Versuchergebnisse zeigen zum ersten Mal, dass pulsmodulierte elektromagnetische Felder bei wachen Menschen den Blutdurchfluss in bestimmten Regionen des Gehirns veraendern. Das Elektroenzephalogramm (EEG), mit dem die Hirnstroenme gemessen werden, wurde sowohl bei wachen als auch bei schlafenden Menschen veraendert, waehrend ungepulste Strahlung diese Wirkung nicht zeigte. Quelle: Weitere ausfuehrliche Quellen: http://www.unizh.ch/phar/sleep/handy/index.htm |
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Japanische Forscher veroeffentlichten im Dezember 2002:
Mobilfunkstrahlung verstaerkt die allergischen Hautquaddel-Reaktionen bei Patienten mit Atopischem Ekzem/Dermatitis-Syndrom (AEDS) von H. Kimata, Kyoto (Japan) Mobilfunkstrahlung verstaerkte die allergischen Hautquaddel-Reaktionen, die durch Hausstaubmilben und durch Pollen der japanischen Zeder ausgeloest wurden. Bei Patienten mit Atopischem Ekzem/Dermatitis-Syndrom (AEDS), bei denen die allergischen Hautquaddeln durch Histamin ausgeloest wurden, zeigte sie dagegen keinen Effekt. Die Mobilfunkstrahlung erhoehte bei AEDS-Patienten auch die Plasmawerte der Substanz P und des Eiweisses VIP (vasoactive intestinal peptide). Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Mobilfunkstrahlung die allergischen Hautquaddel-Reaktionen in Verbindung mit der Ausschuettung von SP und VIP verstaerken kann. Quelle: Int Arch Allergy Immunol 2002 Dec;129(4):348-50 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?CMD=Display&DB=PubMed |
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Auf der dritten Internationalen Konferenz zum Thema
'Elektromagnetische Felder und menschliche Gesundheit', die im September 2002 in Moskau und St. Petersburg stattfand, nahmen Forscher aus 18 Nationen teil. Bei dieser Gelegenheit gaben russische Forscher sehr weitreichende Empfehlungen. Auszug: "Auf der Grundlage der gegenwaertigen Forschungsergebnisse zu den biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder in der Kommunikation zwischen den Zellen ist das 'Russische Nationalkomitee zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung' folgender Ansicht:
Hauptsaechlich empfehlen sie auch den Gebrauch von Kopfhoerern und von Freisprecheinrichtungen.
- alle oben genannten Empfehlungen, die den Gebrauch betreffen - Daten und Schlussfolgerungen daraus in Bezug auf relevante gesundheitliche und epidemiologische Testergebnisse von Mobiltelefonen, die gemessenen elektromagnetischen Felder und den Namen des Testlabors." Quelle: Summary of V. Binhi's Report on the Third International Conference "Electromagnetic Fields and Human Health" Moscow/St.Petersburg September 17-25, 2002.
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(c) 2003 Reinhard
Rückemann, www.risiko-elektrosmog.de |
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