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 Biologische Wirkungen
 > Broschüre 

Dr. med. Braun-von Gladiss


Gesundheitliche Auswirkungen elektromagnetischer Wellen

- Biologische Effekte athermischer elektromagnetischer Signale -

 

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 > Gesundheitsgefährdung durch Handystrahlung?

Ein Grundsatzartikel 

von Jochen Mayer 

Ist das Handy der Krebsauslöser der Zukunft? Aktuelle Forschungsergebnisse zur elektromagnetischen Strahlung und ihrer biologischen Wirksamkeit.

[...]

Größte Gefahrenquellen hierbei könnten jedoch sein:

  • Eine Schädigung der Zirbeldrüse (Epiphyse) die das krebshemmende Hormon Malatonin synthetisiert.
  • Die Beeinträchtigung des Kalziumtransportes: Kalziumionen signalisieren Zellen das An- und Abschalten von Genen und spielen eine wichtige Rolle bei der Zellteilung.
  • Hochfrequenzfelder mit Intensitäten deutlich unterhalb von thermischen Wirkungen können den Transport von Kalzium und anderen Ionen durch die Membranen von Nervenzellen (Neuronen) beeinflussen.
  • Augen: Das Auge reagiert besonders empfindlich auf die Einwirkung elektromagnetischer Felder, weil es auf Grund der geringen Durchblutung induzierte Erwärmungen nur schwer abführen kann; schon kleinere Schädigungen können irreversibel sein und sich summieren

 

Hier ist der ganze Artikel  >>>

 

Hirnschäden und Krebs durch Handys möglich 
 
Juni 2002

Wissenschaftler aus Finnland haben bei menschlichen Zellen einen Effekt von
Handy-Strahlung gefunden, der die Blut-Hirn-Schranke beeinträchtigen könnte.

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Wirkmodell auf Lebewesen


Ein aufschlussreiches Werk, welches erklärt, wie die schädliche Wirkung von Hochfrequenz zustande kommt.

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 > Handy-Emissionen 


Professor Dr.-Ing. T. Weiland von der Technischen Universität Darmstadt hat Visualisierungen von Handy-Emissionen  ins Internet gestellt!

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Zur Frage gesundheitlich relevanter Wirkungen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks

Hans-Peter Hutter, Hanns Moshammer, Peter Wallner, Michael Kundi
Institut für Umwelthygiene, Universität Wien, Kinderspitalgasse 15, A-1095 Wien

Korrespondenzautor: Prof. Dr. Michael Kundi; e-mail: michael.kundi@univie.ac.at

Zusammenfassung

Expositionen durch Handys und Basisstationen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich Feldstärke und zeitlicher Dauer, sondern auch in anderen physikalischen Eigenschaften. 

Zur typischen Fernfeldexposition im Niedrigdosisbereich durch Basisstationen existieren derzeit praktisch keine gesundheits-relevanten Untersuchungen. Studien im Nahfeld bei für Handys typischen Expositionen sind spärlich und nicht problemlos auf andere Expositionsbedingungen übertragbar. Biologische Wirkungen anderer hochfrequenter Felder, die sich in Frequenz, Modulationsart und zeitlichem Verlauf stark vom GSM-Signal unterscheiden, können ebenfalls nicht ohne weiteres bzgl. der Frage der Auswirkungen des Mobilfunks herangezogen werden.

Die Übersicht befasst sich vorrangig mit experimentellen Langzeituntersuchungen in Tiermodellen und den wenigen epidemiologischen Untersuchungen. 
Im zweiten Schritt wird auf Tierversuche und in vitro Untersuchungen zu speziellen Fragen der Wirkmechanismen eingegangen. Ergänzend werden experimentelle Studien am Menschen erörtert, die überwiegend Auswirkungen auf das Zentralnervensystem untersuchten. 

Die bisher vorliegende Evidenz zur Frage des Langzeitrisikos reduziert sich auf einen Tierversuch und eine epidemiologische Untersuchung. Die daraus ableitbare Möglichkeit von Langzeiteffekten wird durch in vitro Untersuchungen und solche an Probanden insofern gestützt, als diese nahe legen, dass Erwärmungseffekte allein nicht alle biologischen Phänomene erklären können. 

Jedenfalls reichen die vorhandenen Studien zur Erstellung eines umfassenden Wirkmodells und zur Risikoabschätzung nicht aus. Daher entspricht es dem Vorsorgegedanken der Umwelthygiene, eine Minimierungsstrategie zu empfehlen. 

[...]

Es ist deshalb unserer Ansicht nach von einem vorsorgeorientierten Ansatz ausgehend unumgänglich, diese Befunde ernst zu nehmen. 

[...]

Wenn wir uns ernsthaft mit der Literatur zur Frage von Langzeitwirkungen auseinandersetzen, die in erster Linie für die Beurteilung eines Gesundheitsrisikos relevant sind, dann müssen wir feststellen, dass hinsichtlich der speziellen Exposition gegenüber Feldern, wie sie für den modernen Mobilfunk charakteristisch sind, derzeit lediglich zwei Studien herangezogen werden können: der Tierversuch von Repacholi et al. (1997) und die Fall-Kontroll Studie von Hardell et al.(1999, 2000). 

[...]

Aus Vorsorgegründen ist aus unserer Sicht schon jetzt für die erwähnten Expositionsbedingungen eine deutliche Absenkung des Grenzwerts oder die Anwendung von Minimierungsstrategien zu fordern.

Vom Standpunkt der Umwelthygiene ergeben sich drei grundlegende Forderungen: 
  • Erstens soll die Exposition der Bevölkerung so niedrig wie möglich gehalten, 
  • zweitens soll die Bevölkerung ausreichend und kompetent über mögliche Gefährdungen aber auch über unbegründete Befürchtungen hinsichtlich solcher Gefährdungen informiert 
  • und drittens soll die Erforschung der Wirkungsmechanismen von HF-Feldern vorangetrieben werden.


In: UmweltmedForschPrax 66666 (6) 2001

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 > Wirkung niederfrequenter elektromagnetischer Felder 

Erkenntnisse zum Mechanismus der Einwirkung elektromagnetischer Felder

Niedrige Frequenzen (unterhalb von 300 Hz) von elektromagnetischen Feldern (EMF) bewirken biologische Veränderungen, die von einer Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit von Enzymen bis zur gesteigerten Ableserate bestimmter Gene reichen.

Das Einschalten des Stressgens HSP70 durch elektromagnetische Strahlung führt zu Erkenntnissen darüber, wie die EMF mit Zellen und Geweben interagieren. Ebenso gewinnt man solche Einsichten, wenn man die Einwirkung der Felder mit bewegten Ladungen und deren Einflüsse auf die Reaktionsgeschwindigkeiten von Enzymen in zellfreien Systemen untersucht.

[...]

Es ist wahrscheinlich, das elektromagnetische Felder direkt auf Elektronen in der Erbsubstanz DNA einwirken und so die Biosynthese von Proteinen anregen. Ein EMF-sensitiver Abschnitt im Promotor des Hitzeschockgens HSP70 wurde bereits entdeckt ...

[...]

 

Originaltext:

Review Article

Insights into electromagnetic interaction mechanisms

Reba Goodman 1 *, Martin Blank 2

1Department of Pathology, Columbia University Health Sciences, New York, New York
2Department of Physiology, Columbia University Health Sciences, New York, New York

Abstract

Low frequency (< 300 Hz) electromagnetic (EM) fields induce biological changes that include effects ranging from increased enzyme reaction rates to increased transcript levels for specific genes. The induction of stress gene HSP70 expression by exposure to EM fields provides insight into how EM fields interact with cells and tissues.

Insights into the mechanism(s) are also provided by examination of the interaction of EM fields with moving charges and their influence on enzyme reaction rates in cell-free systems. Biological studies with in vitro model systems have focused, in general, on the nature of the signal transduction pathways involved in response to EM fields.

It is likely, however, that EM fields also interact directly with electrons in DNA to stimulate biosynthesis. Identification of an EM field-sensitive DNA sequence in the heat shock 70 (HSP70) promoter, points to the application of EM fields in two biomedical applications: cytoprotection and gene therapy. EM field induction of the stress protein hsp70 may also provide a useful biomarker for establishing a science-based safety standard for the design of cell phones and their transmission towers. © 2002 Wiley-Liss, Inc.

 

email: Reba Goodman (rmg5@columbia.edu)

*Correspondence to Reba Goodman, Department of Pathology, Columbia University Health Sciences, New York, NY.

Quelle:

'Journal of Cellular Physiology'
Volume 192, Issue 1, 2002. Pages: 16-22

Published Online: 26 Apr 2002

http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/93517371/START

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