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Leben mit MCS

 

 Leben mit MCS 

Leben mit MCS 
Betroffene berichten und raten. 

Ein Ratgeber zum Leben mit Multipler Chemischer Sensibilität.

von Beate Maria Schiele und Irmtraut Eder-Stein


Erscheinungsdatum: Februar 2002
ISBN:                    3831129983

Preis:                    EUR 17,95 


Sie können das Buch auch direkt bei den Autorinnen beziehen.

Kontakt: 

eMail: Dr. Irmtraut Eder-Stein
         ederstein@web.de


Kurzbeschreibung


MCS (Multiple Chemische Sensibilität) ist nicht nur eine umweltbedingte Erkrankung, sondern auch ein soziales Phänomen und ein ganz individuelles lebenslanges Problem für die Betroffenen. 

In erster Linie müssen sie zusehen, wie sie in einer Umgebung überleben, in der Chemikalien und andere Belastungen allgegenwärtig sind. 

Das Buch "Leben mit MCS" von Beate Maria Schiele und Irmtraut Eder-Stein basiert auf einer relativ gross angelegten Umfrage und zahlreichen Gesprächen mit Betroffenen über ihre persönlichen Alltagsstrategien. 

Die Themen umfassen (fast) alles, was im Leben eines MCS-Betroffenen zum Problem werden kann - von der Kunststoffbrille über die biozidangereicherte Aktentasche aus Leder bis zur Körperpflege des Partners. 

Die oft verblüffend einfachen Lösungen der Teilnehmer können Anstösse zum eigenen Nachdenken und Ausprobieren geben. Mit diesem Band liegt erstmals überhaupt ein Buch vor, das sich ernsthaft mit den kleinen, ganz alltäglichen Sorgen und Nöten von MCS-Erkrankten befasst - und das auch für nicht-betroffene Familienmitglieder und Freunde aufschlussreich ist. 



Rezensionen (von der Website amazon.de):


Ratgeber für MCS-Patienten, 9. Juni 2003 

Rezensentin/Rezensent: moonmcneill aus Kiel 

Das Buch von Schiele und Eder-Stein ist eines der wenigen deutschen Bücher zum Thema. Für manchen Leser mag es zunächst irritierend sein, die Ratschläge Betroffener zu lesen, die sich zum Teil inhaltlich widersprechen. Dies beweist aber nur, wie komplex und verschiedenartig MCS ist und wie individuell die Lösungsmöglichkeiten sein müssen. 

Einen Ratgeber aus Sicht Betroffener zu lesen, heißt immer auch: der andere kennt mein Problem und doziert nicht nur darüber. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen und Ideen daraus aufzugreifen. Moon McNeill, Präsidentin des internationalen Netzwerkes Künstler mit MCS 



Autonom leben, 11. Mai 2002 
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Todtmoos 

Das erste MCS-Buch, das ich seit Jahren wieder gekauft habe, weil es mir persönlich etwas bringt. Das Buch betont, dass die Patienten selbständig und autonom mit ihrer Krankheit umgehen müssen. Wer das nicht lernt, hat es schwer, lautet das Fazit. Das Buch hilft dem Einzelnen bei diesem Lernprozess ein gutes Stück weiter. 



Leben mit MCS, 10. April 2002 
Rezensentin/Rezensent: Ruth Gill aus 88367 Hohentengen
 
Leben mit MCS...

Was es bedeutet, viele Dinge des täglichen Gebrauchs nicht zu vertragen, können sich hier zu Lande nur wenige Menschen vorstellen - entweder aus Unwissenheit oder Nicht-Wissen-Wollen. 

Welche Probleme Menschen haben, die auf Chemikalien und Schwermetalle, auf Nahrungsmittel, Körperpflegemittel, Putzmittel, elektromagnetische Felder, Baustoffe und vieles Andere mehr mit oft heftigen und langanhaltenden Beschwerden reagieren, wollten zwei Betroffene über die eigene Erfahrung hinaus genauer erforschen. Vor einigen Jahren verteilten sie einen Fragebogen, mit dem sie LeidensgefährtInnen nach ihren Unverträglichkeiten und Problemlösungen in den einschlägigen Bereichen der praktischen Lebensführung befragten. 

Nun haben die Autorinnen Irmtraut Eder-Stein und Beate Schiele die Auswertung ihrer Umfrage als Buch veröffentlicht. 

Die Schwierigkeiten MCS-Kranker im Umgang mit sich selbst, ihrer Wohnsituation und ihrem sozialen Umfeld werden übersichtlich nach Rubriken gegliedert beschrieben. Die Aufarbeitung des gesammelten Erfahrungsschatzes der befragten ÜberlebensexpertInnen für ‘Leben mit MCS’ ist gleichzeitig eine Fundgrube für jeden Leser - auch ‘alte Hasen’ finden dort gewiß Einiges, was sie noch nicht wußten. So ist aus vielen Fragebogenantworten ein Ratgeber geworden, der gleichermaßen für (noch) Gesunde, Neuerkrankte, Familienangehörige und Freunde von Betroffenen, professionelle Helfer, und Menschen, die unter anderen Krankheiten leiden, lesenswert ist. 

Das Buch kann Hoffnung machen, denn in einer Vielzahl von Beispielen wird gezeigt, wie Schwierigkeiten - oft allerdings mit erheblichem Aufwand! - lösbar sind. Es nennt aber auch die Grenzen des Meisterbaren klar beim Namen; und die liegen in aller Regel in der Ignoranz der Mitmenschen und der Starrheit der gesellschaftlichen Strukturen. Deshalb ist zu wün-schen, daß diese Dokumentation zur Information und Aufklärung beiträgt, denn MCS-Kranke leiden meistens genauso unter Unverständnis und Diskriminierung wie unter ihren vielfältigen Unverträglichkeiten und Symptomen.

Das Buch ist als Paperback mit 324 Seiten erschienen. Der Textteil umfaßt 262 Seiten; der Anhang enthält außer einer kommentierten Auswahlbibliographie und einem Index ein um-fangreiches Verzeichnis weiterführender Adressen. Hier sind Bezugsquellen für empfohlene Produkte, Fachinstitute und -organisationen aufgeführt. 


MCS-Ratgeber, 7. April 2002 
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Bonn 

Ich bin selber von MCS betroffen und konnte viel Neues in dem Buch für mich finden. Es handelt sich um eine Zusammenstellung von Ratschlägen einer größeren Anzahl von Betroffenen. Das Buch ist gut und unterhaltsam lesbar. Ich habe es nichtbetroffenen Angehörigen zur Lektüre gegeben, die sagten, jetzt hätten sie mehr Verständnis für meine Situation gewonnen. Es wird auch nicht ausgespart, was alles für uns unlösbar bleibt. Ich empfehle das Buch gerne weiter. 

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