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Elektrische Fische |
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Eine erstaunlich große Vielzahl von Fischen besitzt die Fähigkeit, elektrischen Strom zu erzeugen und natürlich auch wahrzunehmen. Nur wenige Tiere können große Spannungen erzeugen, die meisten Fische erzeugen nur ein schwaches elektrisches Feld, sind aber auch in der Lage, noch elektrische Felder von 0,01 µV/cm2 wahrzunehmen. Wir Menschen müssen mit unserer Hochleistungstechnik schon ganz schön kämpfen, um 100 fach stärkere Signale zu messen. Diese große Wahrnehmungsfähigkeit erlaubt es dem Fisch, sich am Magnetfeld der Erde zu orientieren, Beute aufzustöbern, Hindernisse zu umschwimmen oder innerartlich zu kommunizieren. Oft sind dann die Augen dieser Tiere schlecht entwickelt, weil die Elektrowahrnehmung ungleich empfindlicher ist. Zur Orientierung werden periodische, schwache elektrische Entladungen erzeugt, deren Reflektion oder Störung wahrgenommen wird. Tiere wie der Zitterrochen jedoch können durch schnelle elektrische Entladungen mit bis zu 200 Volt ihre Beute lähmen oder Räuber in die Flucht schlagen. Die größte Entladung wurde beim südamerikanischen Zitteraal mit bis über 600 Volt gemessen. Die elektrischen Organe bestehen aus umgebildeten Muskelgewebe, welches nicht mehr kontrahieren kann. Es ist in einer großen Anzahl von Platten und Säulen geordnet, die miteinander verbunden sind. |
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| Quelle: www.aquanet.de | |
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Wissenschaftliche Erklärung der Elektrorezeption bei Fischen |
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