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  Magnetischer Diebstahl-Schutz in Kaufhäusern gefährdet Kinder 

Die elektromagnetischen Schleusen in Kaufhäusern, die Diebe entlarven sollen, gefährden die Gesundheit von Kindern. 

Die Geräte lösten einen Strom im Gehirn von unter Zehnjährigen aus, der über den internationalen Richtwerten liegt, warnen amerikanische Forscher im Fachmagazin "Physics in Medicine and Biology" (Bd. 46; Ausg. 11; S. 2759). Bedenklich seien auch die dazugehörigen Deaktivierungssysteme an den Kassen.

Die Physiker Om Gandhi und Gang Kang von der Universität von Utah testeten handelsübliche Überwachungsgeräte an anatomischen Modellen von Erwachsenen und von Fünf- und Zehnjährigen. Die ausgesandten Magnetfelder der Geräte, mit denen Diebesgut aufgespürt werden soll, lösen im Körper einen elektrischen Strom aus, der ab einer gewissen Stärke dem Gehirn schaden kann.

Bei Erwachsenen lag die Feldstärke im Gehirn noch innerhalb der Grenzwerte, fanden die Forscher. Die Stromstärke schnellte bei Fünf- und Zehnjährigen aber über die Richtwerte der Internationalen Kommission für den Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP) in Oberschleißheim. Die Stärke der Magnetfelder in den Überwachungsgeräten müsse deshalb beschränkt werden, fordert Gandhi.

Quelle:   Sunday Mirror, Oktober 2001, zitiert nach  www.gigaherz.ch 

Original-Veröffentlichung: 
Physics in Medicine and Biology (Bd. 46; Ausg. 11; S. 2759).

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