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Handyfreie Zonen in Schulen einrichten |
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BAYERISCHER LANDTAG ABGEORDNETER VOLKER HARTENSTEIN
P R E S S E M I T T E I L U N G Zu einem zunehmenden Problem wird die Nutzung von Handys in Schulen. Diese Auffassung vertritt der parteilose Landtagsabgeordnete Volker Hartenstein (Ochsenfurt) in einer Pressemitteilung. Nach Auskunft des Umweltschutzpolitikers verfügen immer mehr Schülerinnen und Schüler über ein mobiles Telefon, das in die Schule mitgebracht wird. Was viele dabei nicht wissen: Eingeschaltete Handys nehmen in gewissen zeitlichen Abständen - auch ohne dass ein Gespräch geführt wird - über Funksignale Kontakt zur nächstgelegenen Basisstation auf. In einem Klassenzimmern mit 30 Schülern komme es auf diese Weise zu “nicht akzeptablen Strahlenbelastungen” für alle Personen. Aktuelle Studien, so Volker Hartenstein, “weisen darauf hin, dass gepulste Hochfrequenzfelder unterschiedliche Effekte in den Gehirnen der Menschen auslösen. In Tierversuchen wurde ferner wiederholt eine Abnahme der Lernleistung festgestellt.” Auf eine Anfrage an die Bayerische Staatsregierung, wie sie die Gefährdung der Schülerinnen und Schüler in den Klassenzimmern beurteile und was sie dagegen unternehmen werde, antwortete Gesundheitsminister Eberhard Sinner: “Nach derzeitigem wissenschaftlich gesicherten Kenntnisstand ist bei Einhaltung der genannten Normen keine Gefährdung der Gesundheit des Menschen gegeben.” Sinner betonte ferner, dass die Schule keinen Einfluss auf das Mitführen eines ausgeschalteten Handys nehmen könne. “Ein eingeschalteter Apparat (dagegen, d. Red.) gilt grundsätzlich als ein störender Gegenstand, auch wenn er stumm geschaltet ist. Bei Zuwiderhandlungen kann das Handy einbehalten werden.” Hartenstein hält die Aussagen des Staatsministeriums für nicht überzeugend. Die Schulen könnten über ihre Hausordnungen sehr wohl handyfreie Zonen einrichten, betont der Landtagsabgeordnete. Entsprechende Beschlüsse sollten im Sinne eines vorsorgenden Gesundheitsschutzes gemeinsam mit den Schülermitverantwortungen und den Elternbeiräten gefasst werden. Auch die vorgegaukelte Sicherheit bei Einhaltung der Normen sei brüchig. Der Abgeordnete verweist in diesem Zusammenhang auf laufende Prozesse in den Vereinigten Staaten. Kopf-Tumor-Patienten versuchen dort den Nachweis für einen kausalen Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und Erkrankung zu erbringen. Im spanischen Valladolid hätten Richter ferner erst vor einigen Tagen die Abschaltung von Mobilfunksendeanlagen in der Nähe einer Schule verfügt, weil unter den Schülern eine stark erhöhte Anzahl von Leukämie- und anderen Krebsfällen aufgetreten sei. Und in der Schweiz gebe es eine erste rechtskräftige Gerichtsentscheidung, in der einer 40-jährigen Frau auf Grund ihrer Elektrosensibilität eine Arbeitsunfähigkeitsrente zugestanden worden sei. Volker Hartenstein: “Es wird höchste Zeit, die warnenden Signale aufzunehmen und politische Konsequenzen zu ziehen.”
gez Volker Hartenstein
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Mobilfunk und Schulen |
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Antrag der
Abg. Dr. Walter Witzel u. a. GRÜNE
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Handyverbot für Kinder in Bangladesh |
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Ob die von Mobiltelefonen oder den für ihren Betrieb nötigen Sendemasten emittierten Strahlen nun schädlich sind oder nicht, ist nach wie vor heftig umstritten. Immer öfter jedoch entscheiden Behörden im Zweifel gegen den Angeklagten: Im fernen Bangladesch gibt es nun das erste gesetzliche Handyverbot für Minderjährige. Besser sei es da, meinte Bakth, präventiv ein Verbot auszusprechen: Bangladesch bereitet nun ein Gesetz vor, das Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren den Gebrauch von Mobiltelefonen verbietet - und mag damit einen Trend einleiten. Die damit möglicherweise verbundene Gesundheitsgefährdung alarmierte bereits in etlichen Ländern Ärzte, Technik-Experten, Politiker und Erzieher, die hier und da entsprechende Empfehlungen erwirken konnten, Heranwachsenden Handys vorzuenthalten. Zu einer gesetzlichen Regelung ist es dagegen bisher nirgendwo gekommen. Die meisten Mediziner bezeichnen diese Temperaturerhöhung als so minimal, das sie als nicht relevant zu deuten sei. Skeptiker befürchten dagegen mögliche Langzeitschäden und empfehlen zumindest, Kindern Handys vorzuenthalten. Korrekturen:
Das Handyverbot in (Vielen Dank für den Hinweis an Joachim von Geisau)
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| Quelle: Spiegel Online, 04. 06. 2002, http://www.spiegel.de/netzwelt/technologie/0,1518,199163,00.html | |
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