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Handbuch

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  Aus dem Handbuch für Elektrosensible 
 

Abhilfe bei hausgemachtem Elektrosmog (besonders im Schlafbereich):

• Elektrischen Wecker auswechseln gegen Batteriewecker mit 1 m Abstand

• Neon-, Bettbeleuchtung (entfernen oder abklemmen bzw. auswechseln)

• Geräte aus Nachbarräumen, z. B. Küche (umstellen)

• Netzfreischalter einbauen (optimale Kombination der Stromkreise wichtig)

• Zeitschaltuhren, Infrarot- oder Funkschalter einbauen lassen

• Möglichst wenig Elektrogeräte und -kabel (nachts alle ausstecken)

• 2 m Mindestabstand zwischen Bett und allen Elektrogeräten und Kabeln
(Wandkabel!)

• Wasser- und andere elektrifizierte (unabgeschirmte) Betten vermeiden

• Keine elektrische Fußbodenheizung oder Heizdecken

• Fehler in Elektroinstallation abstellen

• Sendestation schnurloses D.E.C.T. (GAP)-Telefon auswechseln gegen Ct-1+

• Falsch eingesteckte Stecker mittels Phasenprüfgerät überprüfen und richtig
stecken

• Dimmer auswechseln gegen einfachen Schalter

• Sparglühbirnen gegen herkömmliche Glühbirnen auswechseln

• Hauserdung überprüfen lassen

• Potentialausgleich auf Gas- und Wasserrohren

• Im schlimmsten Fall Schlafraum wechseln, Bettumstellung, Wohnungswechsel


Weitere Möglichkeiten der Entstörung:

• Elektroinstallationen und Heizung auf Erdung überprüfen

• Kühlschrank mit abgeschirmtem Kabel auf anderen Stromkreis klemmen

• Schaffen Sie sich einen ökonomischen Gasherd an. Elektroherde können
aufgrund starker Felder Unterleibs- und andere Krankheiten verursachen.

• Spiegel, Kristalleuchter sowie sonstige reflektierende Objekte entfernen

• Bei Verlängerungen/Zuleitungen abgeschirmte Leitungen verwenden

• Kabel so kurz wie möglich halten (kein „Kabelsalat“)

• Abschirmungsmaßnahmen durch leitfähige Farbe, NF-Vliese, HF- Tapeten
etc.

• Mu-Metall, eine spezielle Weichmetallegierung zur Entstörung von MWF

• Raumtemperatur 16° bis 18° C, relative Luftfeuchtigkeit ca. 50 %
28

• Verursacher (Heizdecken, Stand-by-Geräte etc.) entfernen, eventuell in
Steckerleiste

• Verzichten Sie auf trafobetriebene Geräte (1 m Mindestabstand)

• Euro-Flachstecker gegen Schukostecker auswechseln

• Zweiädrige Kabel gegen dreiädrige auswechseln (möglichst kurz halten)

• Nutzen Sie abgeschirmte Dosen bei der Kabelverlegung

• Computer-Monitore nur nach TCO-Norm, besser: Flachbildschirme

• Fernsehgeräte, Radios, Computer etc. entfernen, ausstecken oder Steckerleiste

Abhilfe bei Umgebungseinflüssen:

• Zu Hochspannung 100 bis 200 m Mindestabstand einhalten, evtl. Wohnungswechsel.

• Bahnstromanlagen, Erdkabel, Trafostation in Hausnähe (s. o.).

• Möglichst verdrillte Leitungen oder Koaxialkabel verwenden.

• Dachanschlußleitung möglichst vermeiden (Mindestabstand 20 m).

• Geräte, Metallgegenstände, leitfähige Bauteile des Hauses möglichst erden.

• Fordern Sie im öffentlichem Netz sternförmige Verlegung statt Ringleitungen.

• Nachbarschaft: Abstand gewinnen durch Bettumstellung, bzw. Abschirmung

• Bei Kriech- und Ausweichströmen Ableitmaßnahmen für Wand und Boden
vornehmen.



Abhilfe bei Erdmagnetfeldverzerrungen:

• Bettgestell insgesamt erneuern (ohne Teile aus Eisen und Stahl)

• Bettrahmen erneuern (Lattenrost ohne Metallteile)

• Federkernmatraze gegen metallfreie Matratze (Naturmaterialien) austauschen

• Alle Gegenstände mit Metallteilen unter oder neben dem Bett entfernen

• Keine Metalle oder elektrischen Geräte im Bettkasten

• Mindestabstand von 0,5 m zu batteriebetriebenen Uhren

• 2 m Mindestabstand zu Badewannen, Fenstergittern, Küchenzeilen, Stahlträgern
etc.

• Bett etwas von der Wand rücken

• Liegeebene höher legen (ca. 60 cm über Boden wegen Baustahldecke)

• Lautsprecherboxen aus unmittelbarem Bettbereich entfernen (ca. 2 m)

• Mindestabstand Bett-Heizkörper von ca. 80 cm einhalten

• Auf Stahlrohrmöbel verzichten

• Heizöltank, Maschinen, Garage etc. unter Schlafzimmer vermeiden


Abhilfe bei Elektro- und Magnetostatik:

• Luftfeuchtigkeit von circa 50 %, Temperatur ca. 17° C

• Kunststoff und Synthetik vermeiden

• Isolierende Untergründe und Materialien können leitbar gemacht werden mit speziellen Farben, Klebern, Vliesen, Folien, Bodenbelägen etc.

• Kein Teppich auf Fußbodenheizung

• Kunststoffbeschichtete Möbel wachsen oder überkleben oder mit Naturstoffen
überstreichen

• Mindestens zweimal pro Stunde ausreichend lüften

• Elektrische Geräte (TV, Computer etc.) mit leitfähigen Stoffen abschirmen

• Schuhe mit leitfähigen Sohlen tragen

• Naturkleidung aus Baumwolle, Seide, Viskose, Leinen, Leder, Wolle etc.

• Brillengläser elektrostatisch neutral (Achtung bei Kunststoffgläsern)

• Metallfreies Brillengestell wegen Resonanz im UHF-Bereich

• Mindestabstand von 50 m zu Magnetschwebebahnen, U- und Straßenbahn



Abhilfe bei Funksmog:

• Bitte unbedingt von qualifiziertem Geo- oder Baubiologen messen lassen!

• Baubiologische Geräte selber nutzen lernen (siehe Anhang)

• Geeignete baubiologische Abschirmmaßnahmen nutzen

• Lassen Sie sich einen Hochfrequenzfilter für die Hausinstallationen einbauen.

• Abstand zu (mobilen) Sendern und Funktürmen halten, je größer, desto besser

• Bevorzugen Sie möglichst massive Bauweise (Stein)

• Kellerräume sind erfahrungsgemäß am wenigsten belastet.

• Eine Bettumstellung nur nach baubiologischer Messung vornehmen!

• Ist ein Umstellen im selben Raum nicht sinnvoll, dann Schlafplatzwechsel

• Keine reflektierenden Gegenstände (Spiegel etc.) im direkten Umfeld des
Schlafplatzes

• Keine Wasserbetten oder Metall in Bett oder Bettnähe (optimal: Holz)

• Vorsicht vor Metall in Matratzen, da sie direkt an Felder ankoppeln

• Verzicht auf Auto- und Funktelefon, Walkie-Talkies und Handfunkgeräte

• Vermeiden Sie unbedingt kabellose Kopfhörer, Babyphone etc.

• Halten Sie 10 m Mindestabstand von aktiven „Handyoten“

• Computermonitor nur nach TCO-Norm kaufen, besser: Flachbildschirm

• 3 bis 4 m Mindestabstand vom Fernseher, nachts ausstecken

• Neonlampen und Sparglühbirnen gegen herkömmliche Glühbirnen auswechseln

• Bildschirmspiele und üppigen Fernsehkonsum vermeiden


Vorsichtsmaßnahmen für mutige Handynutzer:

• Stummelantennen verursachen die höchste Belastung.

• Besser ist die ausziehbare Stabantenne.

• Noch besser sind Handys mit integrierter Flächenantenne.

• Fassen Sie sich möglichst kurz.

• Im Pkw nur über externe Autoantenne und Freisprechanlage telefonieren.

• Keine in die Windschutzscheibe integrierte Antenne einbauen.

• Für Dauergespräche Festnetz nutzen.

• Nach einigen Gesprächsminuten das Ohr wechseln.

• Portable Freisprecheinrichtung (Headset) nutzen.

• „Handy-Schutztasche“ nutzen (siehe Kapitel: Entstörung).

• Personen mit Herzschrittmacher sollten eingeschaltete Handys nicht in der
Brusttasche tragen.


Quelle:  

Silvio Hellemann

Ständig unter Strom
Handbuch für Elektrosensible   

ISBN 3-934662-43-9

© 2002 by intern(a)ktuell

                           

  Beschreibung des Buches hier >>>>>

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