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 Aktuelle Zitate in chronologischer Folge  (absteigend) 




"Alarmiert vom Ergebnis der holländischen Studie ist jetzt auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG). 'Das ist der erste direkte Hinweis, dass Handys die Gesundheit beeinträchtigen', sagt Mirjana Moser, Strahlenexpertin beim BAG."

in: SonntagsBlick (Schweiz) vom 8. Februar 2004 
"Bundesamt für Gesundheit reagiert alarmiert auf holländische Studie
Neue Handys strahlen gefährlicher"
http://www.blick.ch/PB2G/PB2GA/pb2ga.htm?snr=65495





"DECT hat drei wesentliche Nachteile. Erstens sind die Basisstationen von DECT-Telefonen Dauersender, die auch funken, wenn nicht telefoniert wird. 

Zweitens strahlen sie ungeregelt mit Spitzenwerten von 250 Milliwatt, obwohl meistens eine geringere Intensität ausreichend wäre. 

Drittens senden DECT-Telefone wie Mobiltelefone mit gepulster Strahlung. Dies birgt die gleichen Risiken. 

[...]

Das Testergebnis ist ernüchternd: Acht DECT-Telefone sind "mangelhaft", die restlichen sechs "ungenügend".

[...]

Ein Meter Abstand entspricht etwa der Entfernung zwischen Mensch und Basisstation, wenn sie auf dem Schreib- oder Nachttisch steht. In dieser Entfernung erzeugt die Basis eine höhere Strahlenbelastung als in der Regel durch umliegende Mobilfunkmasten hereindringt. 

[...]

Der gesetzliche Grenzwert liegt zwar bei neun Watt pro Quadratmeter (9000000 µW/mý). Dieser Grenzwert wird von Experten jedoch als viel zu hoch angesehen, weil er nur die Auswirkungen durch eine Erwärmung des Gewebes (thermische Effekte) berücksichtigt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Hinweise, dass es bereits bei wesentlich niedrigeren Werten zu Störungen des Hormon-, Immun- und Nervensystems kommt, die Fortpflanzung beeinflusst wird und es zu Gen- und Zellschäden kommen kann. 

Das Ecolog-Institut aus Hannover fordert deshalb, das Gesetz um Vorsorgegrenzwerte zu erweitern. 


in Oekotest, Heft Februar 2004, Test: Telefone, DECT "Hier geht der Funk ab"
http://tinyurl.com/2o6t7




"Es gibt derzeit zwar keinen wissenschaftlichen Nachweis für gesundheitliche Gefahren, vor denen die Grenzwerte nicht schützen, wohl aber Hinweise auf mögliche Risiken und Fragen, die wissenschaftlich noch nicht beantwortet werden können.

Sollte es aber doch Risiken geben, so betreffen sie einen breiten Kreis der Bevölkerung.

Es gibt einzelne Studien, die Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Erkrankungen und Mobilfunk-Strahlung enthalten. Gerade vor
der Einführung des engmaschig geknüpften UMTS-Netzes nehme ich Befürchtungen der Bevölkerung ernst."


Wolfram König, Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), 
in der Berliner Zeitung vom 29. 1. 2004
www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/312127.html




"Ein Sprecher des deutschen Marktführers Allianz sagte, sein Haus versichere schon länger keinen Handy-Hersteller mehr gegen die Elektrosmog-Risiken. Bei Mobilfunk-Betreibern gebe es eine 'Fall-zu-Fall-Betrachtung'.

Der Allianz-Sprecher begründete die Skepsis damit, dass die gesundheitlichen Konsequenzen der elektromagnetischen Strahlung 'nicht abschätzbar' seien. 'Wenn sich irgendwann eine Gefährlichkeit nachweisen ließe, hätte das verheerende Wirkungen für die gesamte Versicherungsbranche.'"

in: 
"Mögliche Gefahren durch Strahlung - Versicherer fürchten die Mobilfunk-Risiken"
von Martin Reim, in: Sueddeutsche Zeitung vom 27. 1. 2004
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/589/25564/





"Kinder unter 13 Jahren sollten kein eigenes Mobiltelefon besitzen, empfiehlt Norwegens Ombudsmann für Kinder, Trond Waage. 

Er sorgt sich über eine eventuelle, von der Strahlung verursachte Gefahr und fürchtet, dass die Kinder mit Mobiltelefonen zu Versuchskaninchen für ein potenzielles Risiko werden, wie die Zeitung VG berichtet. 

'Wir wissen zu wenig darüber, was die Strahlung von immer leistungsstärkeren Mobiltelefonen bei Kindern unter 13 Jahren bewirkt', sagte Waage."

nach: fgf Infoline der 'Forschungsgemeinschft Funk e.V.' vom 16. 1. 2004
www.fgf.de


"Die Faszination der modernen Technik steht in deutlichem Gegensatz zur Frage, welche möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Fortschritt vielleicht mit sich bringt."

Pressemitteilung 038 des Bundesamtes für Strahlenschutz vom 12. 12. 2003 zum Thema: "Unterm Weihnachtsbaum strahlt es zu stark - Informationen zum Thema Jugendliche und Handys"

http://www.bfs.de/bfs/presse/pr03/pr0338.html

 


 

"Knapp drei Viertel der in Deutschland erhältlichen Handys erfüllt die Kriterien des Blauen Engels nicht - die Hersteller haben dieses Umweltzeichen auch nach wie vor für die geeigneten Produkte nicht beantragt. 

Ich halte es für nicht nachvollziehbar, dass diese Form der verantwortlichen Produktinformation immer noch nicht gegeben wird."

Dirk Daiber, Pressesprecher, in einer Pressemitteilung 038 des Bundesamtes fuer Strahlenschutz vom 12. 12. 2003 zum Thema: "Unterm Weihnachtsbaum strahlt es zu stark - Informationen zum Thema Jugendliche und Handys"
http://www.bfs.de/bfs/presse/pr03/pr0338.html


 

"Der Zürcher Schlafforscher Peter Achermann hat mittlerweile in drei verschiedenen Studien an Testpersonen nachgewiesen, dass Mobilfunk Auswirkungen auf die die Hirnstromkurve hat, das sogenannte EEG: 

'Wenn wir eine Pulsmodulation haben, ähnlich einem Handy-Signal, dann haben wir einen deutlichen Effekt. Also die Exposition war vor dem Schlafen, der Effekt ist während dem Schlaf auf das EEG und er wächst an im Verlauf der Nacht sogar.'

Unter dem Einfluss eines handy-ähnlichen elektromagnetischen Feldes wurde die typische Zackenlinie des EEG mehrfach durch eine bestimmte Wellenform unterbrochen: die sogenannte Schlafspindel. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, aber diesmal waren die Schlafspindeln deutlich stärker ausgeprägt als sonst."

Zitiert nach einem Bericht des 'Deutschlandradio' vom 11.12.2003 über den FGF-Workshop in Immenstaad.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/221014/



"Eine Allianz aus Ärzten, Umwelt- und Konsumentenschutzorganisationen fordert ein Moratorium für die Einführung der neuen Mobilfunkgeneration UMTS. Zuerst müssten die gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung abgeklärt werden.

[...]

Die Allianz beruft sich auf eine holländische Studie. Diese habe gezeigt, dass schon eine tiefe UMTS-Strahlenbelastung während kurzer Zeit eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens auslösen könne.

Der Allianz gehören neben den AefU auch die Schweizerische Energie-Stiftung, die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, der WWF Schweiz, Greenpeace Schweiz und die Stiftung für Konsumentenschutz an."

Meldung aus der Schweiz vom 4. Dezember 2003
www.ebund.com/ebund.asp?SOURCE=/news/eBund/Wirtschaft/489351.HTML


"Während eines Telefonats mit dem Handy wirken im Vergleich zu Basisstationen deutlich höhere Felder auf das Gehirn ein

Da das Nervensystem sich bei Kindern noch in der Entwicklung befindet und die Schädeldecke dünner als bei Erwachsenen ist, sollten Kinder sich - im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes - auf kurze Sprechzeiten und das Senden von SMS beschränken."

Prof. Karl Ernst von Mühlendahl, Leiter der Kinderklinik in Osnabrück,
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ)
www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=941&nodeid=26



"Die Politik kann keine risikofreie Gesellschaft schaffen. Was wir aber lernen können, ist, mit Risiken besser umzugehen.

[...]

Dort, wo uns Wissenschaft und Forschung noch keine klaren Antworten auf Risiken geben, ist Vorsorge gefragt.

[...]

Die Öffentlichkeit muss stärker als bisher in die Bewertung und Verminderung von Risiken einbezogen werden.

Grenzwertdebatten müssen raus aus den Hinterzimmern. Die Bürger haben ein Anrecht auf nachvollziehbare Verfahren, Begründungen und mehr Beteiligung."

Jürgen Trittin, Bundesumweltminister, am 8. 12. 2003 bei der Vorstellung des ersten Berichts der Risikokommission des Bundes,
zitiert nach der Pressemitteilung
www.bmgs.bund.de/deu/gra/themen/gesundheit/umwelt/index_2220.cfm


 

"Auch in diesem Jahr werden zahlreiche Handys an Jugendliche zu Weihnachten verschenkt. Doch die neuesten Modelle zeigen, dass die Hersteller weiterhin stärker am Geld als an der Gesundheit ihrer jungen Zielgruppe interessiert sind."

Zeitschrift Oekotest, Heft Dezember 2003 in: "Die Augen leuchten - das Handy strahlt"
www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?suchtext=&doc=30735



"Es sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, die Benutzung von Mobiltelefonen durch Kinder unter zwölf Jahren zu vermeiden  und durch Jugendliche unter 16 Jahren einzuschränken."

Ecolog-Institut aus Hannover in einem Strategiepapier zu Vorsorgemaßnahmen für das Bundesamt für Strahlenschutz, zitiert nach Oekotest, Heft Dezember 2003: "Die Augen leuchten - das Handy strahlt"

www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?suchtext=&doc=30735

 


"Es gibt deutliche Hinweise, dass die niederfrequenten Magnetfelder von Handys biologische Effekte verursachen könnten."

Prof. H. G. Wieser, Dr. J. Dobson vom Universitätsspital Zürich, Neurologische Klinik, in:
"Effekte niederfrequenter Signalkomponenten von Handystrahlung auf die Gehirnaktivität"
www.mobile-research.ethz.ch/var/wieser2.rtf

 



"Die Mobilfunktechnik (Handy, Basisstationen, DECT-Telefone) wurde ohne Gesundheitsverträglichkeitsprüfung flächendeckend eingeführt.

Die Beweise für die Risiken dieser Technik für eine wachsende Zahl von Betroffenen nehmen in erdrückendem Maße zu (siehe Leukämiefälle in Spanien 2002, schwedische Studie von 2002 über Hirntumoren, aktuell REFLEX-Studie zu Zellschäden, TNO-Studie über kognitive Effekte insbesondere durch UMTS Frequenzen!).

In einschlägigen Studien zeigte sich eine bisher nicht bekannte beunruhigende Verkürzung der sogenannten Latenzzeit bis zum Auftreten eines Tumors nach Expositionsbeginn."

Erklärung der Initiatoren des Freiburger Appells auf der IGUMED-Tagung vom 24./25.Oktober 2003 in St. Märgen
Dr. Peter Germann, Vorstand IGUMED (Interdisziplinaere Gesellschaft fuer Umweltmedizin e.V.)
www.igumed.de

 



"Österreichische Experten warnen vor möglichen gesundheitlichen Schäden durch die Strahlung von Handys und Masten

Jetzt informieren sie in der 48 Seiten starken Broschüre 'Spannungsfeld Mobilfunk' über elektromagnetische Felder. Die Autoren gehören den Organisationen 'die Umweltberatung' und 'Ärztinnen und Ärzte für eine gesunde Umwelt' an."

Infoline der Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (www.fgf.de) vom 17. 10. 2003
und http://derstandard.at/?id=1448922


"Bayern nimmt die Sorgen und Ängste vor allem elektrosensibler Bürger angesichts der zahlreichen elektromagnetischen Quellen ernst."

Werner Schnappauf, Umweltminister in Bayern, in einer Pressemitteilung vom 8. 10. 2003 des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen
www.pressrelations.de/search/release.cfm?r=136103&style=


 

"Allerdings gibt es Menschen, die eine erhöhte Sensibilität für diese physikalisch einwirkenden Strahlen besitzen.  Wir nehmen an, dass mindestens fünf Prozent der Menschen von vornherein elektrosensibel sind, und dass bis zu 15 Prozent der Patienten sensitiv auf solche Arten von Feldern zu reagieren lernen."

Dr. Peter Germann, Vorsitzender der IGUMED (Interdisziplinaere Gesellschaft fuer Umweltmedizin e.V. www.igumed.de) in der Zeitschrift 'journalMED', Ausgabe 10/2003, in: "Umwelterkrankungen - Diagnosemöglichkeiten bei Elektrosensibilität"
www.journalmed.de/aktuellview.php?id=517


"Forschung ist grundsätzlich nicht in der Lage, die Nichtexistenz einer gesundheitlichen Gefährdung in ihrer Absolutheit zu beweisen."

Dipl. Ing. Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, am 25. 09. 2003 im 2. BfS-Fachgespräch "Forschungsprojekte zur Wirkung elektromagnetischer Felder des Mobilfunks", Berlin,
www.bfs.de/elektro/papiere/rede_forschungsprogramm.html


 

"Hinweise auf biologische Effekte durch Mobilfunk-Strahlen sind bekannt. Was uns trotz vieler nationaler und internationaler Studien fehlt, sind verläßliche und eindeutige wissenschaftliche Belege, daß Emissionen unter den Grenzwerten keine Gesundheitsrisiken bergen.

Falls die Forschung keine Sicherheit schafft, muß notfalls auch über ein Herabsetzen der momentan zulässigen Belastung nachgedacht werden."

Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz
zitiert nach Aerzte Zeitung vom 26.09.2003,



"Zu diesen Vorsichtsmassnahmen der Versicherer, die die gesamte Wirschaft betreffen, zählen die Makler beispielsweise den kompletten Haftungs-Ausschluss für IT-Risiken sowie für Schäden in Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern.

Zwar seien die gesundheitlichen Folgen von Elektrosmog noch völlig ungeklärt, doch einige Versicherer sehen nach den Erfahrungen mit Asbest hier eine neue Zeitbombe ticken, so die Makler. Die Unternehmen seien sich ihrer Deckungslücke dabei oft nicht bewusst ..."

Handelsblatt vom 25. September 2003


"Die Bestrahlung des Gehirns durch Handys ist das größte Experiment der Menschheit. Wir ertrinken in einem Meer an Strahlen."

Prof. Leif Salford, Universitaet Lund in Schweden
Zitiert nach 'Höchster Kreisblatt', Printausgabe vom 19. 09. 2003


 

"Wir befinden uns in einem Großversuch mit uns allen."

Werner Görtz, Leiter des Umweltamtes Düsseldorf,
in Westdeutsche Zeitung vom 11. 9. 2003


"In Murcia (Spanien) wurde in der Umgebung von Mobilfunk-Basisstationen, die nach dem DCS-1800 MHz-Standard arbeiteten, eine Gesundheitsbefragung durchgeführt. ... Die statistische Auswertung zeigte einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Schwere der angegebenen Symptome und der gemessenen Strahlungsdichte.

Teilte man die Teilnehmer nach der Strahlenbelastung in zwei verschiedene Gruppen ein, so zeigte sich ebenfalls in der Gruppe mit der höheren Strahlenbelastung ein Anstieg in der Schwere der Symptome.

[...]

Es gibt ein umfangreiches und in sich stimmiges Gerüst von Nachweisen biologischer Mechanismen, die den Rückschluss auf einen plausiblen, logischen und ursächlichen Zusammenhang zwischen Hochfrequenzstrahlung und neurologischen Erkrankungen zulassen.

Daher ist es möglich, dass Mobilfunksender Gesundheitsschäden verursachen."

in:
Das Mikrowellen-Syndrom: Eine Vorstudie in Spanien, vom 8. 9. 2003
Enrique A. Navarro, et al.
Electromagnetic Biology and Medicine (formerly Electro- and Magnetobiology),
Volume 22, Issue 2, (2003), Pages: 161 – 169,
Print Published: 10/01/2003, Online Published: 09/08/2003
www.grn.es/electropolucio/TheMicrowaveSyndrome.doc



"Wir machen uns Sorgen um die Kollegen, die direkt im Umfeld von Sendemasten in OWL arbeiten müssen. Hochfrequente elektromagnetische Strahlung ist alles andere als auf die leichte Schulter zu nehmen."

Jürgen Lechtenbörger, Geschäftsführer der IG Bau Ostwestfalen-Lippe.
zitiert nach 'Neue Westfälische' vom 8. 9. 2003


"Für Risiken durch den Mobilfunk gibt es Hinweise aus der Wissenschaft. Diese begründen einen vorsichtigen Umgang mit dieser Technologie, zu der das BfS immer wieder auffordert."

Pressemitteilung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) vom 5. 9. 2003
www.bfs.de/bfs/presse/pr03/pr0329.html


"Japanische Forscher berichteten kuerzlich, dass sich bei Menschen, die über gesundheitliche Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Wellen klagen, die Durchblutung des Gehirns verändert, wenn sie Mobilfunkstrahlung oder Feldern von Hochspannungsleitungen ausgesetzt sind."

Blood flow to brain changes with radio-wave exposure: study
Japanische Zeitung 'Kyodo News' am 19. 8. 2003



"Seit 40 Jahren gilt die Lehrmeinung, dass elektromagnetische Felder zu schwach sind, um das Erbgut zu verändern. Unsere Ergebnisse haben jetzt das Gegenteil gezeigt. Veränderungen am Erbgut führen in der Regel zu Krebs."

Prof. Dr. Franz Adlkofer
Koordinator des europaweiten REFLEX-Projektes, Stiftung VERUM,
zitiert im 'Muenchner Merkur'  vom 1. 9. 2003


 

"Bundesärztekammer fordert Senkung der Grenzwerte.

Es gibt etliche Studien zu dem Thema. Einige sprechen davon, dass die Strahlung harmlos sei, andere davon, dass sie das Erbgut mutieren lasse. Zu den kritischen Stimmen zählt auch die Bundesärztekammer.

[...]

"Über die nicht-thermischen Effekte ist noch kein abschließendes Urteil möglich", sagt Freese. Die Bundesärztekammer spricht sich für einen niedrigeren, 'präventiven' Grenzwert aus."

Hans-Jörg Freese, Pressestelle der Bundesärztekammer,
in der 'Sueddeutschen Zeitung' vom 1. September 2003


 

"Als gesichert kann aber gelten, dass EMF Schäden an den Genen bestimmter Zellen verursachen. Das heißt aber noch lange nicht, dass das gleich zu Krebs führen muss. Es ist aber denkbar."

Professor Franz Adlkofer, Geschäftsführer der VERUM Stiftung für Verhalten und Umwelt,
zitiert nach 'Badische Zeitung' vom 16. August 2003


 

"Nach ersten Ergebnissen wissen wir sicher, dass es unter Einfluss von Magnet- oder Hochfrequenzfeldern zu Schäden an der DNS kommt und dass Stressproteine produziert werden."

Hans-Albert Kolb, Institut für Biophysik der Universität Hannover
zitiert nach 'Sueddeutsche Zeitung' vom 7. 8. 2003


 

" .... die Strahlung, die von angeschalteten Handys gesendet wird, könnte nach Ansicht der Fachärzte allergische Reaktionen verursachen

Ein japanischer Mediziner habe herausgefunden, dass Mobiltelefone bereits nach einer Stunde bestehende Neurodermitis-Symptome verschlimmern und eine allergische Reaktion des Immunsystems auslösen können. Diese Aussage müsse allerdings noch durch weitere Untersuchungen bestätigt werden, erklärte jetzt der Ärzteverband."

'Die Welt' vom 16. 7. 2003





"Ein Handy am Ohr verbessert das Kurzzeitgedächtnis – jedoch nur bei Männern. Das wollen britische Forscher in einer Studie an rund sechzig Studenten herausgefunden haben, meldet die Universität Bradford. 
[...]
Die Verbesserung des Kurzzeitgedächtnisses sei keineswegs positiv zu bewerten, warnt der Wissenschaftler: Wenn die elektromagnetische  Strahlung tatsächlich einen Effekt auf die Hirnfunktion habe, könne sie möglicherweise auch Schaden anrichten."

Bild der Wissenschaft vom 5. 7. 2003




"Von den Befragten wurde mehrfach geäußert, dass bereits im Vorfeld Besichtigungen durch Kauf- oder Mietinteressenten abgesagt wurden, 
wenn die unmittelbare Nähe zur Mobilfunksendeanlage erkannt worden war.


Auch wenn sich diese Wertverluste im Einzelfall nicht immer streng wissenschaftlich, sondern nur psychologisch begründen lassen mögen, 
weil gesicherte Ergebnisse eben noch nicht vorliegen, kann doch zumindest von einer faktischen Beeinträchtigung durch Mobilfunkanlagen gesprochen werden. 

Deshalb ist mindestens von einem Sachmangel gem. § 434 BGB auszugehen, wenn die Immobilie einer überdurchschnittlichen Strahlenbelastung durch eine Mobilfunkanlage - auf dem Grundstück selbst oder in der Nachbarschaft - ausgesetzt ist." 

Rechtsanwalt Prof. Dr. Klaus Kniep und Rechtsreferendar Markus Hohmuth, Heilbronn
in "Einfluss von Mobilfunksendeanlagen auf Miete und Kauf von Immobilien"
Aus „Wohnungswirtschaft und Mietrecht“ 6/2003 S. 312-314
www.kanzlei-heilbronn.de/content/rechtsanwaelte/kniep.htm




"Vor allem der sorglose Umgang mit dem Handy lockt immer mehr junge Menschen in die Schuldenfalle.

dpa-Meldung am 17. 6. 2003



"Das so genannte Kinder-Handy, das die Firma Semec im Juli speziell für Kinder im Vor- und Grundschulalter auf den Markt bringt, ist nichts für Kinder. [...] Das ist ein Geschäft, das auf Kosten der Gesundheit der Kinder geht. 
[...] 
Wissenschaftliche Forschungen geben ernsthafte Hinweise darauf, dass Handy-Nutzung - bei Kindern mehr noch als bei Erwachsenen - die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt und Gehirnzellen schädigen kann."

Dr. Klaus Trost, Wissenschaftsladen Bonn e.V. am 17. 6. 2003
ECO-News - Die grüne Presseagentur 
http://www.oneworld.de/emedia/archiv/8730/




"Telefonieren Sie am besten im Freien, denn in abgeschirmten Räumen benötigten Handys wesentlich mehr Leistung, um eine Verbindung herzustellen. [...] Beim Anwählen gehört das Handy nicht ans Ohr: Da baut sich die höchste Sendeleistung auf. [...] Basisstationen für schnurlose Telefone gehören nicht ins Schlafzimmer. Auch sie sondern Strahlen ab."

Eberhard Sinner, Bayerischer Gesundheitsminister am 13. 6. 2003
Quelle: Augsburger Allgemeine




"Professor Leif G. Salford und sein Team hatten bereits vor drei Jahren Rattenhirne mit Mikrowellen bestrahlt. Resultat damals: Die Hirne waren übersät mit dunklen Flecken, die die eintretenden Eiweiße gebildet hatten. Die Forscher fanden solche Schäden bei der Hälfte aller Versuchstiere, und zwar bereits bei Strahlungsstärken von einigen Tausend Mikrowatt. 
[...]
Professor Leif G. Salford bezeichnet Handys als 'das größte biologische Experiment am Menschen, das es je gegeben hat'. 

Nicht nur er: Professor Werner Mäntele, Biophysiker der Frankfurter Goethe-Universität, spricht von 'Millionen von Versuchskaninchen', 
die ihre 'Quittung' vielleicht erst in ein paar Jahren bekommen. Hinweise auf gesundheitliche Beschwerden seien 'ungenügend' abgeklärt, räumt sogar Sonja Bietenhard vom Forum Mobil ein. «Weiterführende Forschung ist notwendig.'"

Puls-Tipp 6/03 vom 11. Juni 2003  (Schweiz)




"Experten schätzen, dass aufgrund des veränderten Freizeitverhaltens der Deutschen - Solarienbenutzung und Sonnenurlaube rund ums Jahr - 
die Zahl der Hautkrebsfälle jährlich um etwa sieben Prozent steigen wird. Dabei ist kaum eine andere Tumorart so eindeutig mit einem 
Risikofaktor in Verbindung zu bringen, wie es beim Hautkrebs der Fall ist. Und kaum ein anderer Risikofaktor ist so leicht zu vermeiden 
wie die künstliche UV-Strahlung.“

Gerd Nettekoven am 2. 6. 2003
Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe
www.sonnenseite.com/fp/archiv/Akt-News/3417.php




„Bei Erwachsenen können [beim Handygebrauch] Trübungen der Augenlinse eintreten, da die protein- und wasserhaltige Augenlinse einerseits 
gute Absorptionseigenschaften für die Strahlung bietet, andererseits die schlechte Wärmeabfuhr in der nicht durchbluteten Augenlinse den 
Prozess begünstigt.“

Prof. Dr. Werner Mäntele am 31. 5. 2003 
Institut für Biophysik der Universitaet Frankfurt
Quelle: Hoechster Kreisblatt




"Immobilien mit Blick auf eine Mobilfunkantenne haben einen großen Wertverlust."

Sven Thanheiser am 7. 5. 2003 

Stadtrat der SPD in Muenchen, auf einer Informationsveranstaltung für Bezirksausschüsse der Landeshauptstadt München 
(Referat f. Gesundheit und Umwelt) zum Thema „Neues Münchner Mobilfunkkonzept“




"Heutzutage werden elektromagnetische Felder (EMF) immer mehr in der Technik eingesetzt. Parallel dazu beklagen sich immer mehr Menschen über gesundheitliche Beschwerden wegen EMF. ... Mobilfunkantennen sind die am meisten genannten Beschwerde-Quellen."

Bundesamt für Gesundheit, Schweiz, im April 2003
www.gigaherz.ch/608/




"Die wachsende Zahl der Schuldner beschert den hessischen Gerichtsvollziehern eine Auftragsflut. Nicht bezahlte Mobilfunk-Rechnungen sind inzwischen der Grund für zehn Prozent aller Vollstreckungsaufträge." 

Schwaebische Zeitung vom 24. 04. 2003 





"Beim Telefonieren mit Handys treten subjektive Beschwerden bereits bei SAR-Werten oberhalb von 0,25 W/kg auf (= in USA 0,5 W/kg, Grenzwert in Deutschland 2,0 W/kg)."

Jonna Wilén, Monica Sandström, Kjell Hansson Mild im März 2003 
National Institute for Working Life, Umeå, Sweden
www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/104056199/START


 


"Nach ersten Ergebnissen wissen wir sicher, dass es unter Einfluss von Magnet- oder Hochfrequenzfeldern zu Schäden an der DNA kommt und dass Stressproteine produziert werden."

Prof. Dr. Hans-Albert Kolb, im März 2003
Institut für Biophysik der Universität Hannover 
www.uni-hannover.de/en/aktuell/pressein/2003/2003presseinfo050.htm



"Die Zahl der Hirntumor-Fälle ist in den USA und in Europa in den letzten 20 Jahren um bis zu 40 % angestiegen. Der Grund ist noch unbekannt, obwohl umweltbedingte Ursachen, wie Mobiltelefone, Computer und die Bestrahlung mit elektromagnetischen Feldern nicht ausgeschlossen werden koennen."

Prof. Dr. Alba Brandes am 14. und 15. März 2003 
auf der '2. Internationalen Konferenz für Neuro-Onkologie' in Padua/Italien
www.laurushealth.com/HealthNews/reuters/NewsStory0312200325.htm




"Der rasche technologische Fortschritt und der ungestillte Hunger der Mobilitätsgesellschaft nach Neuerungen  macht eine Risikoprüfung vor der Einführung neuer drahtloser Technologien unpraktikabel. Bei der Zulassung neuer Medikamente gelten viel strengere Maßstäbe." 

Prof. Dr. Michael Repacholi, im Februar 2003 
Beauftragter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Untersuchung der Gefahren  von elektromagnetischer Strahlung an der EMC-Konferenz in Zürich
www.nzz.ch/2003/02/26/ft/page-article8P6O6.html





„Solange man nicht sicher sein kann, ob Handys Gesundheitsschäden verursachen, sollten vor allem Kinder nicht zu viel damit telefonieren.“ 

Dr. Helmut Franke, am 4. 3. 2002
Projektleiter der Arbeitsgruppe „Elektrosmog“ an der Universität Münster 
Quelle:
www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/getArticleSZ.php?artikel=artikel200.php





"Mit Blick auf die Risiken hochfrequenter elektromagnetischer Felder durch Mobilfunksendeanlagen ist wissenschaftlich mittlerweile hinreichend abgesichert, dass auch athermische biologische Effekte auftreten können.

In Anbetracht dessen, dass elektromagnetische Felder ubiquitär (Anm.: ueberall verbreitet) sind und dass gerade die für die Entscheidung einschlägigen Hochfrequenzanlagen im Zuge des weiteren Ausbaus des Mobilfunknetzes auch kleinräumig nahezu flächendeckend eingerichtet werden sollen, ist möglicherweise die Gesundheit eines beträchtlichen Teils der Bevölkerung betroffen. In einer solchen Situation wird man die wissenschaftlichen Hinweise als vorsorgebedürftiges Besorgnispotenzial zu bewerten haben.

Auch die besondere Schutzbedürftigkeit vulnerabler (Anm.: besonders verletzlicher) Gruppen ist zu berücksichtigen."

Prof. Dr. Wolfgang Köck, 
Universität Leipzig, Juristenfakultät, Koeck@alok.ttfz.de
in:  Mobilfunksendeanlagen und grundrechtliche Schutzpflichten des Staates
Zum Beschluss vom 28. Februar 2002 - l BvR 1676/02



"Kinder und Jugendliche sollten ein Handy überhaupt nur im Notfall benützen. Bei diesen ist das Risiko für gesundheitliche Auswirkungen aufgrund von anatomischen Gegebenheiten um ein Vielfaches höher."

Univ.-Prof. Dr. Michael Kundi, am 26. 2. 2003
Institut für Umwelthygiene der Universität Wien 
http://www.univie.ac.at/dieuniversitaet/2003/science/10001251.htm


 

"Ich bemerke immer wieder, dass die Menschen sehr wenig Ahnung haben hinsichtlich der Strahlungsbelastung durch Handys. 

Insbesondere im Innenraum von Fahrzeugen potenziert sich diese Belastung durch emittierte elektromagnetische Felder der Handys enorm. Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Nervosität können die Folge sein."

Univ.-Ass. Dipl.-Ing. Dr. med. Hans-Peter Hutter 
Institut für Umwelthygiene der Universität Wien am 26. Februar 2003
http://www.univie.ac.at/dieuniversitaet/2003/science/10001251.htm


 

"Nachdem Proteine direkt durch Modifikation auf Umwelteinflüsse reagieren können, ... erwarten wir klare Hinweise auf mögliche zelluläre Effekte der Handynutzung.  Denkbar ist auf jeden Fall ein unbekanntes Langzeitrisiko sowie eine Beeinträchtigung von nicht vollständig gesunden oder irgendwie disponierten Personen."

Univ.-Prof. Dr. Christopher Gerner,
Institut für Krebsforschung der Universität Wien am 26. 2. 2003.
http://www.univie.ac.at/dieuniversitaet/2003/science/10001251.htm




"Mobilfunkstrahlung von Handys hat einen tumorfoerdernden Effekt. An der Kopfseite, an der man mit dem Handy telefoniert, besteht ein hoeheres Risiko Hirntumore zu entwickeln, als auf der gegenueber liegenden Seite."

Hardell L., u.a. im Februar 2003
Department of Oncology, University Hospital, Orebro, Sweden. 
Int J Oncol 2003 Feb;22(2):399-407 




"Die Bestrahlung von peripheren Lymphozyten* aus menschlichem Blut mit elektromagnetischen Feldern, die in Verbindung mit Mobilfunk stehen, führt zu einer Instabilität der Chromosomen.

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die genotoxischen (Erbgut zerstoerenden) Effekte von elektromagnetischer Strahlung auf nichtthermischen Weg hervorgerufen werden.  Darüber hinaus sollte die Tatsache, dass Aneuploidie ein bekanntes Phänomen für einen Anstieg 
des Krebsrisikos ist, bei zukünftigen Bewertungen von Grenzwerten beruecksichtigt werden." 

(*Anm.: periphere Lymphozyten sind weisse Blutkoerperchen, die sich frei im Blut bewegen und nicht in Lymphknoten oder einem anderen 
Kompartiment liegen.)

Mashevich M, et al. im Februar 2003
Fakultät für Humangenetik und Molekularmedizin der Universität Tel-Aviv 
Quelle: Bioelectromagnetics 24:82-90, 2003.





„Die Grenzwerte sind völlig unzureichend für den Gesundheitsschutz. Sie garantieren sicherlich nicht die Gesundheit, besonders nicht bei gepulster Hochleistungsstrahlung. Niedrige Antennen direkt auf einem Wohnhaus in einem Wohngebiet sind ein Albtraum." 

Prof. Dr. Günter Käs am 15. 1. 2003,
Ingenieurbüro für Radarmessung,
früher Professor für Radartechnik an der Bundeswehr-Universität Neubiberg 
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,80385-1-164_0_0,00.html




"Die erste Langzeitstudie der WHO an Menschen, die das Risiko von Elektrosmog endlich unwiderlegbar beweisen könnte, ist frühestens 2005 
abgeschlossen.  Der bedenkenlose Einsatz elektromagnetischer Wellen muss daher als groß angelegter Menschenversuch bezeichnet werden." 

Professor Dr. Michael Baumgart am 4. 1. 2003
wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstituts. 
in: taz Nr. 6945 vom 4. 1. 2003, Seite 9, (TAZ-Bericht)
http://www.taz.de/pt/2003/01/04/a0079.nf/text





"Elektrosmog wird als Gefahr erst ernst genommen, wenn es längst zu spät ist. Und seit der Bundesfinanzminister hundert Milliarden Mark bei der Versteigerung der Mobilfunk-Lizenzen kassierte, witzelt man zynisch in wissenschaftlichen Insiderkreisen: Es gibt hundert Milliarden Gründe, die Grenzwerte nicht zu ändern."

Dr. Peter Nießen am 4. 1. 2003
Leiter der GSM-Gruppe des nova-Instituts in Köln 
taz Nr. 6945 vom 4. 1. 2003, Seite 9, (TAZ-Bericht), 
http://www.taz.de/pt/2003/01/04/a0079.nf/text




"Ich halte den Zusammenhang zwischen Handystrahlung und Krebs nach Auswertung einer Vielzahl von Studien für bestätigt."

Dr. Mae-Wan Ho im Januar 2003
Biochemikerin und Genetikerin am Institute of Science London, 
nach der Sichtung der vorliegenden Studienergebnisse des Jahres 2002 





"Die Bestrahlung von peripheren Lymphozyten aus menschlichem Blut mit elektromagnetischen Feldern, die in  Verbindung mit Mobilfunk stehen, fuehrt zu einer Instabilitaet der Chromosomen. Die Versuchsergebnisse zeigen deutlich, dass die genotoxischen (Anm.: Erbgut zerstoerenden) Effekte von elektromagnetischer Strahlung auf  nichtthermischem Weg hervorgerufen werden. (Anm.: sie sind unabhaengig von der Temperaturerhoehung)".

Prof. Dr. M. Mashevich u.a. im Januar 2003
Fakultaet für Humangenetik und molekulare Medizin der Tel-Aviv-Universitaet in Israel 
Quelle: Bioelectromagnetics 24:82-90, 2003



   2002   


 


"Aus verschiedenen Studien gibt es Hinweise darauf, dass nicht-thermische Effekte unterhalb der Schwellen für thermische Wirkungen 
auftreten, so dass mögliche Risiken nicht ausgeschlossen werden können. 
Es werden ... wiederholt Schlafstörungen, neurologische Erkrankungen, Gedächtnisschwäche, Auslösung von Tumoren und Leukämie durch 
Mobilfunkstrahlung diskutiert
." 

Dr. Hildegund Seydel am 9. Dezember 2002
in "Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu biologischen Wirkungen von Mobilfunkstrahlung"
Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, Ausarbeitung 06/03, Drucksache WF VIII G- 97/02
Fachbereich VIII: Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung und Forschung 



"Die beschriebenen Hinweise auf mögliche gesundheitliche Risiken im Zusammenhang mit hochfrequenten Feldern geben Anlass für 
Vorsorgemassnahmen. Auch wenn die Risiken nach dem derzeitigen Kenntnisstand wahrscheinlich gering sind, könnten sie doch Millionen von 
Menschen betreffen
. Aus diesem Grund setzt sich das Bundesamt für Strahlenschutz für einen umsichtigen Umgang mit dem Mobilfunk ein."

A. Dehos und W. Weiss im Dezember 2002
Bundesamt für Strahlenschutz 
in: Im Interesse der Verbraucher/-innen: Der Vorsorgegedanke beim Schutz vor elektromagnetischen Feldern, 
'Das Gesundheitswesen' Heft 12/2002;64: S. 651 - 656, Thieme Verlag
http://www.thieme.de/gesu/



"Mobilfunkstrahlung verstärkt die allergischen Hautquaddel-Reaktionen bei Patienten mit Atopischem Ekzem/Dermatitis-Syndrom (AEDS)"

H. Kimata, Kyoto (Japan) im Dezember 2002
Department of Allergy, Unitika Central Hospital, Kyoto, Japan. 
Quelle: Int Arch Allergy Immunol 2002 Dec;129(4):348-50 
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?CMD=Display&DB=PubMed




"Elektromagnetische Felder, wie die von Mobiltelefonen, verändern regional den Blutdurchfluss im Gehirn und  das EEG im Wach- und Schlafzustand. Die Resultate zeigen, dass Hirnfunktionen, die sich in den Hirnströmen  und im regionalen zerebralen Blutfluss wiederspiegeln, durch elektromagnetische Hochfrequenzfelder beeinflusst werden können."

Prof. Dr. R. Huber u.a., im Dezember 2002
Institut fuer Pharmakologie and Toxikologie, Universitaet Zuerich, Schweiz
www.unizh.ch/phar/sleep/handy/zusammenfassung.htm



"Eine Reizung mit Signalen, die ähnlich denen eines Mobiltelefons sind, veränderten in mehr als der Hälfte der Gehirnzellen von Affen die 
Stärke der Nervenaktivität.
Diese Reaktion deutet auf mögliche Effekte bei Menschen hin, die Mobiltelefone benutzen."

Prof. Dr. Peter Semm und Prof. Dr. Robert C. Beason im November 2002
in der Zusammenfassung einer Studie in der medizinischen Zeitschrift 'Neuroscience Letters':
Neurosci Lett 2002 Nov 29;333(3):175-8


 

"Benutzer von Mobiltelefonen bekommen Kopfschmerzen und andere neuropsychologische Symptome und es gibt eine Kontroverse bezueglich der Risiken Hirntumore zu bekommen. Wir stellen die Hypothese auf, dass diese Effekte daher kommen, dass der Kopf als Antenne dient und das Hirngewebe als Empfaenger fuer hochfrequente Strahlung."

Weinberger Z, Richter ED. im November 2002
Jerusalem College of Technology, Jerusalem, Israel
Quelle: Med Hypotheses 2002 Nov; 59(6): 703-705 




"Elektromagnetische Felder gehören zu den Hauptumweltrisikofaktoren für Leukämie."

Prof. Dr. Rafael Gabriel Sánchez am 5. November 2002 
in der Beilage 'Gesundheit' der spanischen Zeitschrift 'El Pais',
nach Auswertung von Studien in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, die 20 Millionen Spanier repräsentiert. 




"Es gibt eigentlich zwei Grenzwerte: einen 'politischen' und einen biologisch verträglicheren.

[...] hat man fast in jedem Land der Erde einen anderen Wert, offensichtlich je nach Industriebedarf, so sind z.B. in USA die Grenzwerte 
viel größer als in den Ostländern. Deswegen nennen wir diese Grenzwerte „politisch”, sind aber biologisch gesehen mehr als 20-fach zu 
groß
. Wenn sie eine genau definierte biologische Referenz hätten, wären sie auf der ganzen Welt gleich.

Dieser politische Grenzwert ist praxisfremd, weil er nur auf der 5-minütigen Wärmewirkung basiert, wobei wir wissen, dass in der Praxis 
fast immer nur Langzeitwirkungen und gut fundierte athermische Wirkungen vorhanden sind."

Prof. Dr. Dr. András Varga
im November 2002
in: Elektrosmog und Gesundheit 
Biologische und gesundheitliche Auswirkungen eines wissenschaftlich begründeten Umweltfaktors 
Erfahrungsheilkunde 11/2002; (Thieme-Verlag) S. 783 - 788
http://www.thieme.de/ehk/index.html



"Längerer Gebrauch von Mobiltelefonen kann zu einer Verringerung der Produktion von Melatonin fuehren.  Eine erhoehte Belastung durch elektrische Felder des Stroms (in den USA 60 Hz) kann diesen Effekt noch verstaerken."

Burch JB, u. a. im November 2002
Department of Environmental and Radiological Health Sciences, Colorado State University, Fort Collins, USA.
Quelle: Int J Radiat Biol 2002 Nov;78(11):1029-1036 


 

"An 34 betäubten Zebrafinken wurde der Einfluss gepulster Handystrahlung auf die Aktivität von Hirnzellen gemessen. 52 % reagierten mit 
einer Aktivitätserhöhung.
"

Prof. Dr. R.C. Beason und Prof. Dr. P. Semm in 'EMF-Monitor' Nr. 5 im Oktober 2002
(Anm.: Die signifikant auffälligen Aktivitätsänderungen blieben einige Zeit nach Ende der Exposition bestehen. Die Effekte traten nur bei gepulsten Mikrowellen auf, bei ungepulsten gleicher Stärke blieben sie aus.)




"Das Risiko für einen Hirntumor ist statistisch signifikant erhöht, es nimmt mit der Nutzungsdauer zu. Das Risiko wurde vor allem für Tumore im Schläfenbereich jener Kopfseite festgestellt, an der die Handys vorwiegend genutzt werden."

Dr. Lennart Hardell und Dr. Kjell Hansson in 'EMF-Monitor' Nr. 5 im Oktober 2002
Die erneute schwedische Studie, welche eine ältere der gleichen Wissenschaftler bestätigt, wurde mit 1617 Hirntumorpatienten im Alter von 
20 bis 80 Jahren durchgeführt. 




"Die vom Mobilfunk ausgehenden elektromagnetischen Felder haben signifikante Effekte auf menschliche Bindegewebszellen."

Medizinische Universität Florenz, Fakultät für Humananatomie, Histologie und Gerichtsmedizin in der Krebsfachzeitschrift 'Oncology Research' im Oktober 2002

(Anm.: Die sechsköpfige Wissenschaftlergruppe unter der Leitung von Prof. S. Pacini hat Bindegewebszellen (Hautfibroblasten) eine Stunde lang der Strahlung der heutigen GSM-Mobilfunktechnik ausgesetzt und fand darauf Modifizierungen der Zellmorphologie und verschiedene genetische Veränderungen.)



"Die umfangreiche kritische Sichtung der wissenschaftlichen Literatur lässt keinerlei Zweifel mehr, dass die gepulste elektromagnetische 
Strahlung von Mobilfunk-Basisstationen, Handys und schnurlosen Haustelefonen wesentlich gesundheitsbeeinflussend und -schädlich ist.


... Soweit bisher erkennbar, dürfte die angewandte periodische niederfrequente Pulsung auch bei sehr geringen Einstrahlungsdosen einen oder den entscheidenden Beitrag zur Schädlichkeit ausmachen. ...

Es geht ganz sicher nicht um die Abschaffung des Mobilfunks, sondern bei Erhalt von dessen unbestrittenem Kern-Nutzen (vielleicht bei einigen Komfort-Einschränkungen) um das Erreichen einer gefährdungsminimalen unbedenklichen Technik."

Prof. Dr.-Ing. Alexander H. Volger am 14. September 2002
Honorarprofessor der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule RWTH Aachen 
in: Mobilfunk und seine Technikfolgen - Sachstand und Handlungsbedarf



"Es ist bekannt, dass im Körper natürliche elektrische Potenziale an Zellwänden auftreten. Äußere elektromagnetische Felder können diese überlagern und dadurch Zellfunktionen beeinflussen.  Diebstahlsicherungen in Kaufhäusern arbeiten bei sehr unterschiedlichen Frequenzen. Einige strahlen im Bereich von 1 MHz bis 10 GHz Hochfrequenzfelder ab." 

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im September 2002
http://www.bfs.de/info/themen/st0209/st0209.htm


 

„Das Hautmelanom ist eine Krebsart, die seit 1955 explosionsartig ansteigt. Interessant ist festzuhalten, dass ein vergleichbar steiler Anstieg an der Sterblichkeit an Krebsmelanomen aus Queensland in Australien berichtet wurde.

... Dieser Anstieg stand in Beziehung mit der Einführung von hoch leistungsfähigen Fernsehsendern. Hautmelanome standen ebenfalls in 
Beziehung zur Ausbreitung von Rundfunkstationen in Schweden, Norwegen, Dänemark und den USA.“

Hallberg, Örjan and Johansson, Olle (2002): 
Cancer Trends During the 20th Century. 
Journal of Australien College of Nutritional & Environmental Medicine Vol 21 No 1 pages 3-8.




"Wegen der gepulsten Mikrowellenbelastung und ihrer Eigenschaft pausenlos zu funken, bekamen alle DECT-Telefone die Bewertung 'nicht empfehlenswert'."

Magazin 'Ökotest' im September 2002
www.oekotest.de


"Bei den derzeit üblichen DECT-Geräten sollte aus Vorsorgegründen ein Daueraufenthalt in unmittelbarer Nähe zur DECT-Basisstation 
vermieden werden
(Basisstation nicht im Kinder- und Schlafzimmer).

Verbraucher, die anstelle eines DECT-Telefones ein Gerät des CT1+-Standards [...] bevorzugen, sollten auch weiterhin die Möglichkeit 
haben, diesen Standard zu nutzen.""

Bundesamt für Strahlenschutz (www.bfs.de) im September 2002



"Die Untersuchung ergab, dass die Probanden auf Einwirkung gepulster elektromagnetischer Felder mit einem kognitiven Leistungsabfall 
reagieren."


Privatdozent Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Rüdiger Maier im September 2002
Universität Mainz, Klinik für Kommunikationsstörungen, Ergebnis der Studie:
'Mobilfunk-Emissionen und Gedächtnisleistungen' 
http://www.elektrosmognews.de/studien/maier.pdf


"Ein interessantes Ergebnis der Messungen ist die Tatsache, dass auch an Orten direkt unterhalb der Anlage (darunter liegende Wohnungen) die Spannbreite der gemessenen Immissionen sehr gross ist; sie umfasst mehr als drei Zehnerpotenzen bezüglich der Leistungsflussdichte. 

Somit kann nicht pauschal davon ausgegangen werden, dass in diesen Wohnungen die Immission grundsätzlich wesentlich geringer ist als bei anderen Punkten im Umfeld der Anlage."

Dr. Christian Bornkessel am 29. August 2002
Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik GmbH
in: Elektromagnetische Felder in NRW, Untersuchungen der Immissionen durch Mobilfunk-Basisstationen, Seite 65, Abschlussbericht erstellt für das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen 
www.munlv.nrw.de/sites/arbeitsbereiche/immission/pdf/immission_final.pdf


 

"Bei der Benutzung von Mobiltelefonen handelt es sich um freiwillig eingegangene Risiken; es steht jedem frei, auf den Gebrauch von Mobiltelefonen weitgehend oder ganz zu verzichten.

  • Abschalten, vor allem nachts! 
  • Weder ein eingeschaltetes Handy noch das schnurlose DECT-Telefon gehören auf den Nachttisch.
  • Mit dem Handy immer kurz telefonieren, bei längeren Gesprächen vom Festnetz zurückrufen. 
  • Handygespräche für Kinder und Jugendliche nur in Ausnahmefällen."

Ärztekammer Niedersachsen im August 2002
http://www.aekn.de




"Bei der Belastung durch Ausstrahlungen von Sendemasten ist zu bedenken:

- Es handelt sich um unfreiwillig eingegangene Risiken.
- Es handelt sich um dauerhafte Belastungen.
- Es sind sehr viele Menschen betroffen. 

Der Multiplikator ist entsprechend groß, so daß auch kleine Risiken stärker gewichtet werden müssen."

Ärztekammer Niedersachsen im August 2002
http://www.aekn.de




"Handys im Stromsparmodus zerstören das Erbgut in weißen Blutkörperchen. Die Versuche zeigen, dass unter bestimmten Bedingungen die weissen Blutkörperchen (Lymphozyten) gesunder und elektrosensibler Spender durch niederfrequente magnetische Felder und durch Mobilfunkstrahlung verändert werden."

I. Belyaev, et al. im Juni 2002
Department of Genetic and Cellular Toxicology, Stockholm University, Schweden
in seinem Vortrag auf der Konferenz der Gesellschaft für Bioelektromagnetik in Quebec, Kanada 
http://www.bioelectromagnetics.org/doc/bems2002-abstracts.pdf




"Die Meldungen häufen sich offensichtlich, dass Mobilfunk schädigend für die Gesundheit sein könnte. Man muss inzwischen schon willentlich 
die Augen zumachen, um das nicht sehen zu wollen."

Prof. Dr. Dr. Jörg Disse am 18. Juni 2002
Theologe an der Theologischen Fakultät Fulda und besorgter Vater von zwei Kindern,  in einem Brief an den Deutschen Bundestag 




"Die von Mobiltelefonen ausgehende elektromagnetische Strahlung könnte für den Menschen schädlicher als bisher angenommen sein. 

Dies ist das Ergebnis einer Zellkulturstudie der finnischen Strahlungs- und Atomsicherheitsbehörde. Die elektromagnetische Strahlung von Mobiltelefonen führt der Studie nach zu einer Ausdünnung der Wände von Blutgefäßzellen. Sollte dieser an Kulturen im Labor beobachtete Effekt auch in menschlichen Organismen vorkommen, so würde dies die Funktion der Blut-Gehirn-Schranke stören. 

Kopfschmerzen, Müdigkeit und eventuell sogar Alzheimer ähnliche Erkrankungen könnten die Folge sein.

Die Ergebnisse der Studie sind in der Tat alarmierend: 

Selbst die niedrigen Strahlungsdosen moderner, strahlungsarmer Mobiltelefone führten zu einer Ausdünnung der Wände menschlicher Blutgefäßzellen. Dadurch könnten für das menschliche Gehirn schädliche Moleküle aus dem Blutkreislauf die Blut-Gehirn-Schranke überwinden und im Gehirn Schaden anrichten."

Quelle: Bild der Wissenschaft vom 24. 6. 2002
http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=125102



"Es ist nicht auszuschließen, dass hochfrequente Sendeanlagen unter bestimmten Voraussetzungen zu gesundheitlichen Störungen und Schlafbeeinträchtigungen führen können."


Prof. Dr. med. Hans Schweisfurth im April 2002
In: Schlafstörungen durch Elektrosmog?, 
Deutsche medizinische Wochenschrift 16/2002; S. 872
http://www.thieme.de/dmw/



"Es ist nicht das Klingeln, sondern die Wellen, auf die ich reagiere. Meine Überempfindlichkeit ist schon weit fortgeschritten, dass ich sogar auf Mobiltelefone reagiere, wenn sie näher als 4 Meter von mir entfernt sind.

Ich fühlte nach einer Weile, dass ich eine Überempfindlichkeit gegen die Strahlung entwickelt hatte. Und um sicher zu gehen, dass ich nicht für hysterisch gehalten werde - oder wie manch einer glauben könnte, dass ich mir das nur einbilde - machte ich verschiedene Tests.

Die Kopfschmerzen, die ich von der Mobilfunkstrahlung bekomme, halten ca. eine halbe bis eine ganze Stunde an, nachdem die Bestrahlung 
aufgehört hat."

Zur Zeit haben wir nicht genug wissenschaftliches Beweismaterial, um eine klare Warnung auszusprechen. Aber ich verstehe jene Wissenschaftler, die bereits mahnen. Da ist Grund genug, vorsichtig zu sein."

Gro Harlem Brundtland am 9. März 2002 in der Zeitung 'Dagbladet' 
Direktorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ehemalige norwegische Premierministerin 
http://www.gigaherz.ch/452/




"Derzeit haben wir viele Millionen Versuchskaninchen in Deutschland. Die Quittung werden wir vielleicht erst in ein paar Jahren bekommen."

Prof. Dr. Werner Mäntele am 20. Februar 2002 in der 'Frankfurter Rundschau',
Biophysiker der Frankfurter Goethe-Universität und Leiter eines Forschungsprojektes der Europäischen Union zur Klärung medizinischer 
Wirkungen von Handywellen 



   2001   



"Mobilfunkanlagen sind ohne Baugenehmigung in reinen Wohngebieten rechtswidrig. Mit der Nutzung eines Wohngebietes sind gewerblich betriebene Mobilfunksender nicht vereinbar."

Verwaltungsgericht Düsseldorf im September 2001


"Herz-Kreislaufbeschwerden zeigen einen direkten Zusammenhang mit den gemessenen Feldstärken, der unabhängig davon festgestellt werden kann, ob die betroffenen Personen Auswirkungen der Handymasten befürchten oder nicht."

Prof. Dr. Michael Kundi, Institut für Umwelthygiene der Universität Wien, Resumee seiner Studie für die Kärtner Landesregierung über die Auswirkungen von Mobilfunk-Basisstationen auf 180 Bewohner von Häusern in deren Nähe im August 2001



"Die Glaubwürdigkeit der Mobilfunkindustrie wird maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen und die Kritiker stärker einzubinden. Dazu ist es wichtig, dass die Industrie Mittel für unabhängige Forschung bereitstellt und die Information über potenzielle Risiken unabhängigen 
Stellen überlässt."

Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz BfS, in einem Fernsehinterview im Juli 2001




"Je länger die Blut-Hirn-Schranken mit gepulsten Mikrowellen bestrahlt werden, desto durchlässiger werden sie. Nach zwei Tagen war das schon auffällig, nach vier Tagen wurde es immer deutlicher."

Prof. Dr. Johannes Goeke, Fachhochschule Köln, und Dr. Florian Stögbauer, Neurologie der Universitätsklinik Münster im Juni 2001


"Wir beschäftigen uns seit Jahren mit der Reaktion einzelner Nervenzellen von Vögeln und Insekten auf elektromagnetische Felder. Es werden dabei mit 217 Hz gepulste Felder, wie sie für Handys typisch sind, appliziert. 

Wir sehen deutliche feldbedingte Änderungen der Nervenzellen und der Aktionspotentiale bei beiden Tierarten, und zwar nur bei gepulsten Signalen. Die Schwelle für die neuronalen Reaktionen lag bei 400 µW/m². Das sind Werte, wie sie auch in Wohnbereichen außerhalb der Sicherheitszone von Sendeanlagen zu finden sind."

Prof. Dr. Peter Semm, Zoologisches Institut der Universität Frankfurt, Wissenschaftler im Auftrag der Telekom im März 2001



"Die heutigen Grenzwerte schützen nicht ausreichend vor Elektrosmog. Wir wissen, dass gepulste Strahlen biologisch besonders aktiv sind."

Dr. Hellmut Koch, Präsident der bayerischen Ärztekammer, im Fernsehen am 2. Februar 2001)


"Zur Unterstützung der Tatsache gesundheitsschädlicher Auswirkungen von Mikrowellen, wie sie heute beim Mobilfunk benutzt werden, sollten wir uns an folgendes erinnern: 

Während des 'kalten Krieges' war die Mikrowellenbestrahlung der westlichen Botschaften, die durch die Sowjetunion mit der erklärten Absicht durchgeführt wurde, Gesundheitsschäden zu verursachen, erfolgreich. Die Mikrowellenstärken lagen dabei zwischen der eines Handys und einer Basisstation."

Prof. Dr. J.G. Hyland, Institut für Physik, University of Warwick (2001)


   2000   




"Jede Schule in Großbritannien erhielt von der Regierung die schriftliche Empfehlung, sich mit dem verantwortlichen Betreiber in Verbindung setzen, um sicherzustellen, dass die Hauptstrahlrichtung der Antennen einer Mobilfunk-Basisstation nicht auf das Schulgebäude fällt."

The Times, London vom 27. Juli 2000


"Die Strahlungswerte der Mobilfunknetze liegen zwar unter den Grenzwerten, aber diese Grenzwerte orientieren sich nicht an der Gesundheit."

Prof. Dr.-Ing. Günter Käs, Bundeswehruniversität Neubiberg (2000)



   aus dem letzten Jahrtausend   




"Ich würde mein Kind nicht in einen Kindergarten schicken, wenn sich im Umkreis von 250 Metern eine Mobilfunksendeanlage befindet."

Prof. Dr. Peter Semm, Universität Frankfurt, Forscher im Telekom-Auftrag (1998)


 

"In der Zeit, als es keine elektrischen Ströme gab, nicht die Luft durchschwirrt war von Elektrizität, da war es leichter, Mensch zu sein

Da war es auch nicht nötig, dass sich die Leute so anstrengten, um zum Geist zu kommen. Da gab es ringsum keine Telegraphendrähte, da gab es keine Telefonleitungen und so weiter.

Der Mensch hat aber heute lauter solche Apparate vor sich und um sich. Das induziert fortwährend Strömungen in uns. 

Das alles macht den physischen Leib so, dass die Seele gar nicht hereinkommt.  Daher ist es nötig, heute viel stärkere Kapazität aufzuwenden, um überhaupt Mensch zu sein."

Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, im Jahr 1923

 


 

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